E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/18
Liebe Listenleser*innen,
Im heutigen Newsletter finden Sie zwei Veranstaltungen aus dem Bereich
Menschenhandel und Flucht.
Außerdem gibt es noch freie Plätze für die Fortbildung "LSBTIQ* als
besonderer Schutzbedarf im Asylverfahren" am 18.Juni in Halle. Die
Fortbildung ist Teil unseres Projektes _SENSA - Sensibilisierung zu
besonderen Schutzbedarfen von Asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt
und Thüringen_
Wir wünschen eine gute Lektüre,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Menschenhandel/ Gender]
SORORITY, INTEGRATION AND SUPPORT FOR WOMEN AND GIRLS THROUGH
COMMUNITY-BASED PROGRAMMES
Online-Infoveranstaltung für Fachkräfte zu Menschenhandel und
geschlechtsspezifischer Gewalt
17.Juni 2026, 09:00 - 12:00 Uhr, Projekt SIS-HUBS, Online
SIS-HUBS setzt sich für die soziale Integration von Frauen und Mädchen
aus Drittstaaten ein, die von Menschenhandel (THB) und/oder
geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) betroffen oder bedroht sind.
Gleichzeitig richtet sich das Projekt an Fachkräfte, die mit Betroffenen
arbeiten, und stärkt diese durch Schulungen, Austausch
und intersektionale Ansätze in der Praxis. Als Teil des Projekts wurde
ein Curriculum für Fachkräfte entwickelt, welcher in dieser
Veranstaltung vorgestellt werden soll. Die Informationsveranstaltung
gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte, die von Fachkräften aus
unterschiedlichen Bereichen des multidisziplinären Teams vorgestellt
werden
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Menschenhandel]
MENSCHENHANDEL IM KONTEXT VON FLUCHT: SCHULUNG ZU INDIKATOREN, RECHT UND
UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN
24.Juni 2026, 09:00 - 15:00 Uhr, Schutz- und Versorgungskompass SWH,
Online
Menschen mit Fluchterfahrung sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt,
von Menschenhandel betroffen zu sein, insbesondere im Kontext von
Unterbringung und Verteilung auf kommunaler Ebene. Für Fachkräfte in
Beratung, Verwaltung und sozialer Arbeit in Schleswig-Holstein stellt
das frühzeitige Erkennen von Vulnerabilitäten und Indikatoren eine
zentrale Herausforderung dar und erfordert fundiertes Wissen sowie
Handlungssicherheit.
Die Schulung am Mi. 24.06.2026, geleitet von Pablo Paz Verastegui des
International Rescue Committee (IRC) und Ines Simon der
Fachberatungsstelle Contra, vermittelt grundlegende Kenntnisse zu
Definitionen und rechtlichen Rahmenbedingungen,
Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene (finanziell und
aufenthaltsrechtlich) sowie zur Verfahrenskette im Umgang mit
Betroffenen. Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen
Identifikation von Anzeichen für Menschenhandel und deren Einordnung im
Arbeitsalltag.
Ziel ist es, Fachkräfte für Risiken zu sensibilisieren, ihre
Handlungssicherheit zu stärken und ihnen konkrete Unterstützungsangebote
- insbesondere durch Contra - näherzubringen.
Zur Anmeldung [2]
[LGBTIQ*]
LSBTIQ* ALS BESONDERER SCHUTZBEDARF IM ASYLVERFAHREN
18. Juli 2026, 09:00 - 17:00 Uhr, SENSA, Halle
Im Rahmen unseres Projekts "SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und
Thüringen" laden wir Sie herzlich ein, an unserer Aufbaufortbildung zum
Thema „Zugehörigkeit zum LGBTIQ*-Spektrum als besonderer Schutzbedarf im
Asylverfahren" teilzunehmen.
Mit dem Inkrafttreten von GEAS - und damit einhergehend vieler
Verschärfungen im Asylrecht - bekommen die besonderen Schutzbedarfe noch
einmal ein besonderes Gewicht. Die Fortbildung zielt darauf ab,
Fachkräfte und Akteur*innen im Asylverfahren umfassend zu den
spezifischen rechtlichen und praktischen Herausforderungen im Umgang mit
Schutz suchenden Menschen, die lesbisch, schwul, bi-, trans-,
intersexuell oder queer sind, zu qualifizieren. Unabhängige, kostenfreie
und qualitativ hochwertige Beratung ist entscheidend in der
Unterstützung von Menschen vor und während ihres Asylverfahrens, um ihre
Rechte zu wahren und Fluchtgründe sowie besondere Schutzbedarfe adäquat
vorbringen zu können. Dies ist essentiell für die Sicherstellung eines
rechtsstaatlichen und fairen Asylverfahrens.
Die Fortbildung findet in Halle an der Saale statt. Erfreulicherweise
konnten wir die im Thema erfahrene Rechtsanwältin Barbara Wessel als
Referentin gewinnen. Wir treffen uns in Präsenz mit der Möglichkeit für
Vernetzung und Austausch mit anderen Akteur*innen im Themenfeld.
Geplante Schwerpunkte sind:
* Verfolgungsgrund „LGBTIQ*": Anerkennung von Personen, die aufgrund
ihrer Geschlechtsidentität oder ihrer sexuellen Orientierung verfolgt
werden, als Flüchtlinge im Kontext der Genfer Flüchtlingskonvention
* Glaubwürdigkeitsbewertung: Sensibler und respektvoller Umgang mit
Asylsuchenden und die besonderen Herausforderungen bei der
Beweisführung, ohne stereotype Annahmen zu bedienen.
* Rechtslage im Herkunftsland: Bedeutung der rechtlichen und
gesellschaftlichen Lage im Herkunftsland und deren Einfluss auf
Asylentscheidungen.
* Gefahr bei Rückkehr: Rechtliche Bewertung der Risiken bei einer
Rückkehr in Herkunftsländer oder als „sicher" gewerteter Länder, in
denen Gewalt gegen LGBTIQ* Personen toleriert wird oder die
Zugehörigkeit zum LGBTIQ* -Spektrum unter Strafe steht und daher
Verfolgung nach sich zieht.
* Schutz und Unterstützung im Aufnahmeland: Berücksichtigung der
besonderen Schutzbedürfnisse von Betroffenen in Unterkünften und Zugang
zu spezialisierten Gesundheits- und psychologischen Diensten.
* Recht auf Privatleben: Die Rolle des Rechts auf Privatleben im
Rahmen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und dessen
Berücksichtigung im Asylverfahren.
Die Anmeldung senden Sie bitte per E-Mail an
co.schirmacher(a)fluechtlingsrat-lsa.de
Weitere Infos [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://www.asyl.net/fileadmin/RSDB-Import/17-06-2026.pdf
[2] https://eveeno.com/479394070
[3]
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/05/fortbildung-lsbtiq-als-besondere…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/17
Liebe Listenleser*innen,
in dieser Woche können wir Sie über zwei Veranstaltungen aus dem
Projekt _SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
Asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen_ informieren: Am
24.Juni wird der 4te Runde Tisch "Besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren" in Erfurt stattfinden. Im Juli geht unsere
Dolmetschendenschulung in eine weitere Runde.
Zudem informieren wir gerne über weitere Fortbildungen aus dem Bereich
Kinder/Jugendliche und Menschenhandel.
Wir wünschen eine gute Lektüre,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** THÜRINGEN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Kinder&Jugendliche]
JUNGE MENSCHEN MIT FLUCHTERFAHRUNG AM ÜBERGANG SCHULE-AUSBILDUNG
10.Juni 2026, 09:30 - 14:00 Uhr, Der Paritätische Gesamtverband, Online
Der Übergang von der Schule in die Ausbildung ist für junge Menschen
vielerorts eine Herausforderung. Dies trifft besonders auch auf junge
Menschen mit Fluchterfahrung zu, deren Berufsbiografien von mehrfachen
Übergängen, Unterbrechungen und Neuanfängen geprägt sind. In Deutschland
treffen die jungen Menschen u. a. auf neue Bildungssysteme und
Sprachanforderungen. Auf dem Online-Fachtag werden die komplexen
Übergangsprozesse aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet und
gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze diskutiert. Neben der individuellen
Förderung rücken dabei die Peer Group und sozialraumorientierte
Unterstützungsstrukturen in den Fokus.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Menschenhandel]
MENSCHENHANDEL, FLUCHT UND TRAUMA
23.Juni 2026, 10:00 - 15:00 Uhr, ntfn Psychosoziale Zentren gGmbH,
Hannover
Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick über internationale und
nationale Abkommen sowie den strafrechtlichen Rahmen zur Bekämpfung von
Menschenhandel. Ziel der Fortbildung ist es, durch ein vertieftes
Verständnis von Menschenhandel die Versorgung von Geflüchteten, die
Überlebende von Menschenhandel sind und unter Traumafolgestörungen
leiden, zu verbessern. Die Fortbildung richtet sich an Personen, die im
psychosozialen Bereich mit geflüchteten Menschen arbeiten, sowie an
Interessierte.
Zur Anmeldung [2]
[Allgemein]
DOLMETSCHUNGSSCHULUNG FÜR SPRACHMITTELNDE: ASYLVERFAHREN UND BESONDERE
SCHUTZBEDARFE
eine Schulung zu Gewaltschutz und Prävention
06. Juli 2026, 15:30 - 19:30 Uhr, SENSA, Online
Wir freuen uns, im Rahmen unseres Projekts SENSA - Sensibilisierung zu
besonderen Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt
und Thüringen eine spezielle Schulung für Sprachmittelnde im
Asylverfahren anzukündigen.
Die Schulung richtet sich an Dolmetscher*innen und Sprachmittelnde, die
im Asylverfahren tätig sind und ihre Kompetenzen im Umgang mit besonders
schutzbedürftigen Personen erweitern möchten.
Ziel der Schulung ist es, eine umfassende sprachliche und fachliche
Sensibilisierung für die Bedürfnisse besonders schutzbedürftiger
Asylsuchender - insbesondere traumatisierter oder vulnerabler Personen -
zu vermitteln. Die Teilnehmenden lernen Techniken und Strategien für ein
präzises, einfühlsames und kultursensibles Dolmetschen.
Inhalte der Schulung sind:
* Rollenaufteilung im Dolmetschergespräch:
Klärung der Rolle von Dolmetschenden als neutrale Vermittler*innen, die
die Kommunikation unterstützen, ohne aktiv einzugreifen.
* Aufgaben der Dolmetschenden:
Fokus auf eine präzise und vollständige Übertragung von Informationen,
ohne eigene Meinungen hinzuzufügen oder Inhalte zu verkürzen.
* Interkulturelle Kommunikation:
Umgang mit kulturellen Unterschieden sowie sensiblen Themen im Kontext
des Asylverfahrens.
* Praxisorientierte Übungen:
Simulationen und Fallbeispiele aus der Praxis des Dolmetschens im
Asylverfahren.
* Reflexion der eigenen Rolle:
Förderung der Selbstwahrnehmung und Reflexion über die Rolle als
Sprachmittelnde, um professionelle Neutralität zu wahren.
* Häufige Rollenkonflikte:
Diskussion typischer Herausforderungen, wie z. B. übermäßiges Eingreifen
oder persönliche Involvierung.
Zielgruppe
Die Schulung richtet sich an Sprachmittelnde, die im Rahmen von
Asylverfahren tätig sind und ihre Kompetenzen im Umgang mit besonders
schutzbedürftigen Menschen vertiefen möchten.
Teilnehmendenzahl: maximal 15 Personen
Format: Online (Zugangsdaten werden nach der Anmeldung bereitgestellt)
Referentin: Natalia Tilton
Anmeldung
Interessierte Sprachmittelnde sind herzlich eingeladen, sich bis
spätestens 02.07.2026 per E-Mail unter folgender Adresse anzumelden:
mahmoud.tayeb(a)fluechtlingsrat-lsa.de
Oder über den Link [3]
*** THÜRINGEN ***
VERANSTALTUNGEN
[Allgemein]
4ER "RUNDE TISCH BESONDERE SCHUTZBEDARFE IM ASYLVERFAHREN
24. Juni 2026, 10:00 - 13:00 Uhr, SENSA, Clara-Zetkin- Str.40, Erfurt
Im Rahmen des Projektes SENSA - Sensibilisierung zu besonderen
Schutzbedarfen im Asylverfahren in Sachsen-Anhalt und Thüringen laden
wir herzlich zum 4. Runden Tisch „Besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren" am 24.Juni ein.
Der Runde Tisch „Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren" wird einmal
im Halbjahr in Erfurt stattfinden und bietet Thüringer Akteuer:innen
eine Plattform um sich über besondere Schutzbedarfe zu informieren,
auszutauschen und zu vernetzen.
Inhaltliche Schwerpunkte des Treffens sind:
* News: Aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse aus der Praxis zu
besonderen Schutzbedarfen in Thüringen
* Input: Umsetzungsstart der GEAS Reform im Bezug auf Thüringen
* Kollegiale Fallberatung
Zielgruppe: Der Runde Tisch richtet sich an haupt- und ehrenamtliche
Flüchtlingsberater:innen sowie Mitarbeiter:innen aus Regelstrukturen
welche in ihrer täglichen Praxis Berührungen mit Geflüchteten mit
besonderen Schutzbedarfen haben.
Sollten Sie in Vorfeld des runden Tisches bereits Wünsche und Anregungen
für den Inhalt haben sowie spezifischen Austauschbedarf teilen Sie mir
dies gerne mit unter:
rehbehn(a)fluechtlingsrat-thr.de
Verbindliche Anmeldungen bis 18.06.2026
Zur Anmeldung [4]
Austragen [5] | Verwalte dein Abonnement [6]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [7] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [8] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [9] | Datenschutz [10]
Links:
------
[1]
https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digitaler-fachtag-jun…
[2] https://eveeno.com/269219442
[3]
https://www.sensa-projekt.de/veranstaltung/schulung-fuer-sprachmittelnde-as…
[4]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/einladung-zum-ru…
[5]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[6] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[7] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[8] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[9] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[10] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/15
Liebe Listenleser*innen,
wir freuen uns, auf eine neue Veranstaltung in unserem Projekt SENSA
hinweisen zu können: Unsere Qualifizierungsreihe "Einführung
Asylverfahren" hat ein neues Modul zu Anforderungen an die
Asylverfahrensberatung und ihre Anwendung auf Dublin- und
Anerkannten-Fälle. Die Fortbildung bezieht ebenso die alten Regelungen
nach der Dublin-III-VO, als auch Neuerungen im Zuge der GEAS Reform mit
ein.
Wir wünschen eine gute Lektüre,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNG
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Allgemein]
QUALIFIZIERUNGSREIHE "EINFÜHRUNG ASYLVERFAHREN"
Neues Modul: Anforderungen an die Asylverfahrensberatung und ihre
Anwendung auf Dublin- und Anerkannten-Fälle
12.Mai 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, SENSA Projekt, Online
Fälle von Schutzsuchenden, die sich im Dublin-Verfahren befinden oder
denen bereits Schutz in einem anderen europäischen Staat zuerkannt wurde
(sog. Anerkannte) gehören zu den komplexesten Konstellationen in der
Asylverfahrensberatung. Sie stellen besondere Anforderungen an die
fachliche Qualifikation der Beratenden und erfordern fundiertes Wissen
über Zuständigkeitsregelungen und Zulässigkeitsprüfungen sowie die
Rechte der Betroffenen.
Die Fortbildung beschäftigt sich mit den Fragen:
* Was sind die rechtlichen und fachlichen Anforderungen an eine
qualifizierte, unabhängige Asylverfahrensberatung und wie gestaltet sich
der Zugang zu Rechtsberatung nach der GEAS-Reform?
* Grundlagen der Zuständigkeitsprüfung: Wie funktioniert die
Dublin-Verordnung und welche Änderungen ergeben sich durch die
GEAS-Reform?
* Grundlagen zu sog. Anerkannten-Fällen: Was gilt rechtlich für
Personen, die bereits in einem anderen EU-Staat Schutz erhalten haben?
* Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Asylverfahrensberatung
und wann ist die Einbeziehung anwaltlicher Unterstützung erforderlich?
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Folter/Psyche]
NEUE PUBLIKATION ZUR REHABILITATION FÜR FOLTERÜBERLEBENDE IN DEUTSCHLAND
Die neue Publikation „Rehabilitation für Folterüberlebende in
Deutschland. Fragmente einer gerechten Versorgung" (Abschlusspublikation
des AMIF-Projekts ExTo, www.folterfolgen.de) der _Fachstelle zur
Identifizierung und Umsetzung besonderer Schutzbedarfe_ zeigt
eindrücklich: Gute Versorgung ist möglich, wenn Kooperation,
Qualifikation und institutionelle Verlässlichkeit zusammenspielen.
Gleichzeitig wird deutlich, dass bislang zentrale Voraussetzungen
fehlen. Obwohl 20,4 % der Klient*innen der psychosozialen Zentren in
Deutschland von Foltererfahrungen berichten - vermutlich eine deutliche
Untererfassung - erfolgt die notwendige interdisziplinäre Dokumentation
nach internationalen Standards wie dem Istanbul-Protokoll nur in einem
Bruchteil der Fälle.
Die systematische Identifizierung besonderer Schutzbedarfe von
Folterüberlebenden muss daher auf einer Förderung von verbindlichen
Kooperationsstrukturen zwischen psychosozialen Zentren, Medizin,
Rechtsmedizin und Beratungsstellen basieren. Dies erfordert die
Verankerung von Qualifizierungsstandards sowie eine nachhaltige
Finanzierung, insbesondere von Sprachmittlung und Case Management.
Die Beiträge der Publikation machen zudem deutlich, dass Versorgung
immer auch politisch ist: Wo Fachkräfte dokumentieren, vernetzen und für
Rechte eintreten, entsteht nicht nur individuelle Unterstützung, sondern
auch ein Beitrag zur gesellschaftlichen Anerkennung von Unrecht und zur
juristischen Verteidigung von Menschenrechten. Umso dringlicher ist es,
die Erkenntnisse aus der Praxis in strukturelle Reformen zu überführen.
Eine gerechte Versorgung von Folterüberlebenden braucht verlässliche
Strukturen, gesicherte Ressourcen und eine klare gesellschaftliche
Haltung.
Mehr Informationen [2]
Zur Publikation [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/qualifizierungsr…
[2] https://fachstelle-schutzbedarfe.de/folterueberlebende
[3]
https://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2026/02/260121_Broschure_Re…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/14
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter finden Sie Veranstaltungen und
Veröffentlichungen rund um die Themen GEAS und besondere Schutzbedarfe
sowie Kinder und Jugendliche.
Wir wünschen eine gute Lektüre,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNG
*** SACHSEN-ANHALT ***
* VERÖFFENTLICHUNG
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Kinder/Jugendliche]
SCHULUNG ZU KINDERSCHUTZ
07.Mai 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, Wildwasser e.V., Online
Der digitale Workshop von Wildwasser e.V. sensibilisiert für
Belastungen und Herausforderungen, mit denen Familien mit
Fluchterfahrung konfrontiert sind. Die Auseinandersetzung mit
unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen soll in der Bewertung
von Gefährdungseinschätzungen berücksichtigt und die eigene Haltung als
Fachkraft reflektiert werden. Es werden rechtliche Grundlagen im
Kinderschutz sowie gewichtige Anhaltspunkte zum Erkennen möglicher
Kindeswohlgefährdungen vermittelt.
Inhalte sind:
* Grundlagen Kinderschutz
* Belastungen und Lebenssituationen von Menschen mit Fluchterfahrung
* Begriffe Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung
* Formen von Gewalt
* mögliche Handlungsschritte
Anmeldung [1]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS/ Kinder&Jugendliche]
DAS SGB VIII UND DIE GEAS-REFORM: SCHUTZ, VERSORGUNG UND VERTRETUNG VON
UNBEGLEITETEN GEFLÜCHTETEN KINDERN UND JUGENDLICHEN
Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) bringt
tiefgreifende Veränderungen für das Aufnahme-, Screening- und
Asylverfahren von Kindern und Familien mit sich, die in Deutschland
Schutz suchen. Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern und Familien
bzw. ohne personensorgeberechtigte Erwachsene einreisen, sind
unbegleitet und besonders gefährdet.
Unbegleitete minderjährige Geflüchtete gelten zwar in allen
relevanten GEAS-Rechtsakten ausdrücklich als besonders schutzbedürftig.
Zugleich besteht jedoch die Gefahr, dass ihre spezifischen Schutzbedarfe
in den beschleunigten Verfahren nicht hinreichend erkannt werden. Auch
können sich an den Schnittstellen zwischen Sicherheits- und Asylsystemen
mit dem Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) unklare Zuständigkeiten
ergeben, mit negativen Folgen für die jungen Menschen. Die konkrete
Umsetzung der GEAS-Reform vor Ort mit abgestimmten,
behördenübergreifenden Kooperationen entscheidet daher maßgeblich
darüber, ob die Kinderrechte und der Vorrang des Kindeswohls effektiv
gewahrt werden.
Terre des Hommes hat gemeinsam mit dem Bundesfachverband
Minderjährigkeit und Flucht e.V. eine Handreichung für die zuständigen
Stellen in den Bundesländern und Kommunen erarbeitet, um Schutz,
Versorgung und Vertretung von unbegleiteten geflüchteten Kindern und
Jugendlichen in der Umsetzung der GEAS-Reform zu gewährleisten.
Weiterlesen [2]
[ Kinder&Jugendliche]
DIGITALES LERNANGEBOT ZU KINDERSCHUTZ
Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) wurde das digitales
Fortbildungsangebot „ Wissen schützt! - Digitales Lernen für wirksamen
Kinderschutz bei weiblicher Genitalverstümmelung (FGM)" entwickelt. Das
Angebot umfasst vier Module, für deren Bearbeitung jeweils 60 min
vorgesehen sind, und das mit einem Zertifikat abgeschlossen wird.
Weiterlesen [3]
[Kinder/Jugendliche]
FREIZEIT IST FÜR ALLE KINDER -
Ein Leitfaden für inklusive Arbeit mit Kindern mit und ohne
Fluchthintergrund
Save the Children e.V.
Viele geflüchtete Kinder wünschen sich sichere Orte zum Spielen,
Lernen und einfach Kindsein. Doch oft fehlen Informationen und Zugänge
oder sie erleben Ausschlüsse.
Die neue Handreichung von Save the Children Deutschland zeigt
praxisnah, wie Fachkräfte diese Kinder aktiv erreichen können und welche
Schritte helfen, Barrieren früh mitzudenken. Sie unterstützt außerdem
dabei, Diskriminierung zu erkennen und professionell darauf zu
reagieren.
Die Materialien bieten konkrete Tipps, Praxisbeispiele und
Reflexionsfragen - für wirklich inklusive, empowernde Freizeitangebote.
Zur Handreichung [4]
Druckexemplare können kostenfrei bestellt werden unter:
mitmachen(a)savethechildren.de
*** SACHSEN-ANHALT ***
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS&besondere Schutzbedarfe]
IMPULSPAPIER: UMSETZUNG DER GEAS REFORM IN SACHSEN-ANHALT:
FLÜCHTLINGSRAT FORDERT LANDESREGIERUNG AUF, SPIELRÄUME ZU NUTZEN
Auch in Sachsen-Anhalt laufen die Vorbereitungen für die Anwendung
des neuen GEAS (Gemeinsamen Europäischen Asylsystems) ab Juni 2026. Die
Landesregierung ist gefordert, ihre Spielräume bei der Umsetzung so zu
nutzen, dass Schaden begrenzt und Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte
konsequent gewahrt werden.
Die GEAS-Reform bringt umfassende Verschärfungen mit sich. Es droht
eine gefährliche Aushöhlung des Rechts auf Asyl sowie ein System der
Haftlager insbesondere an den EU-Außengrenzen. Die Mitgliedsstaaten,
jedes Bundesland und jede Kommune haben jedoch Spielräume, über das
gesetzliche Mindestmaß hinauszugehen und Aufnahmebedingungen zu
schaffen, die nicht nur rechtlich erforderlich, sondern auch notwendig
sind.
Vor allem auf die Ausgestaltung der Freiheitsbeschränkungen können
die Länder Einfluss nehmen. Auch bei der Umsetzung der rechtlichen
Verpflichtungen zum Schutz vulnerabler Gruppen kommt ihnen eine
besondere Verantwortung zu.
Zum Impulspapier:
Kurzfassung [5] und Langfassung [6]
Austragen [7] | Verwalte dein Abonnement [8]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [9] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [10] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [11] | Datenschutz [12]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/712256107
[2]
https://www.tdh.de/schutz-und-versorgung-von-unbegleiteten-gefluechteten-ki…
[3] https://kinderschutz.jetzt/
[4]
https://www.savethechildren.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Deutsche_Progra…
[5]
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/wp-content/uploads/2026/04/kurzfassung_i…
[6]
https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/wp-content/uploads/2026/04/impulspapier-…
[7]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[8] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[9] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[10] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[11] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[12] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/13
Liebe Listenleser*innen,
auch diese Woche können wir wieder über Veranstaltungen und
Veröffentlichungen aus dem Bereich besondere Schutzbedarfe und
Asylverfahren informieren. Thematischer Schwerpunkt liegt diese Woche
auf dem Bereich Kinder&Jugendliche im Asylverfahren sowie auf der GEAS
Reform im Kontext vulnerabler Gruppen.
Wir wünschen einen guten Start in die Woche,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNG
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Kinder/Jugendliche]
SAVE THE DATE: FACHTAG "UNBEGLEITETE MINDERJÄHRIGE FLÜCHTLINGE UND DAS
GEAS 2026"
26.Mai 2026, DIJuF e.V., Frankfurt a.M.
Am 12.06.2026 wird die Reform des Gemeinsamen Europäischen
Asylsystems (GEAS) wirksam. Auch unbegleitete Minderjährige (UM) sind
von tiefgreifenden Änderungen betroffen. In diesem Zusammenhang stellen
sich nicht nur rechtliche, sondern auch viele praktische Fragen. Der
gemeinsam von der Diakonie Hessen, der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft (GEW) Hessen und dem DIJuF ausgerichtete kostenlose Fachtag
greift diese Fragen auf und hat zum Ziel, erste Lösungsansätze zu
finden.
Vertreter*innen von Verbänden, Behörden, Anwaltschaft und Wissenschaft
stellen die neuen Regelungen des GEAS für UM vor und diskutieren
gemeinsam mit den Teilnehmenden in Workshops und im Plenum, wie eine
kindeswohlgerechte Umsetzung möglich ist.
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung [1]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Allgemein]
LSVD: BMI STREICHT MITTEL FÜR BUNDESWEITE ASYLVERFAHRENSBERATUNG UND
BESONDERE RECHTSBERATUNG FÜR QUEERE UND ANDERE VULNERABLE GEFLÜCHTETE
13 Organisationen fordern in einem Offenen Brief dauerhafte Stärkung
Das Bundesministerium des Inneren BMI hat am 08.04.2026 mitgeteilt,
dass die Mittel für eine bundesweite Asylverfahrensberatung und
besondere Rechtsberatung für queere und andere vulnerable Geflüchtete
vollständig gestrichen werden sollen. 13 unterzeichnende Organisationen
und Initiativen, die queere und andere vulnerable Geflüchtete beraten
und unterstützen, fordern politisches Einlenken. Der Wegfall
spezialisierter Beratungsangebote ist nicht aufzufangen und trifft
insbesondere diejenigen, die aufgrund ihrer individuellen Schutzbedarfe
auf qualifizierte Unterstützung angewiesen sind.
Weiterlesen [2]
[Kinder/Jugendliche]
FREIZEIT IST FÜR ALLE KINDER -
Ein Leitfaden für inklusive Arbeit mit Kindern mit und ohne
Fluchthintergrund
Save the Children e.V.
Viele geflüchtete Kinder wünschen sich sichere Orte zum Spielen,
Lernen und einfach Kindsein. Doch oft fehlen Informationen und Zugänge
oder sie erleben Ausschlüsse.
Die neue Handreichung von Save the Children Deutschland zeigt
praxisnah, wie Fachkräfte diese Kinder aktiv erreichen können und welche
Schritte helfen, Barrieren früh mitzudenken. Sie unterstützt außerdem
dabei, Diskriminierung zu erkennen und professionell darauf zu
reagieren.
Die Materialien bieten konkrete Tipps, Praxisbeispiele und
Reflexionsfragen - für wirklich inklusive, empowernde Freizeitangebote.
Zur Handreichung [3]
Druckexemplare können kostenfrei bestellt werden unter:
mitmachen(a)savethechildren.de
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
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------
[1]
https://forms.cloud.microsoft/pages/responsepage.aspx?id=bSc9lXbwMUmQ57fjq6…
[2]
https://ea.newscpt20.de/_ns.php?&uid=3611cc6d428fda02f77e21fd2f333784
[3]
https://www.savethechildren.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Deutsche_Progra…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/12
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter möchten wir Sie über drei spannende
Veranstaltungen aus dem Bereich Psyche, LGBTIQ* und Asylverfahren
informieren.
Sollten Sie eigene Veranstaltungen oder Veröffentlichungen aus dem
Bereich besondere Schutzbedarfe über den Verteiler verbreiten wollen,
schreiben Sie uns gerne. Wir freuen uns immer über informative Hinweise
und streuen diese gerne.
Wir wünschen einen guten Start in die Woche,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[LGBTIQ*]
FACHTAG: UNTERBRINGUNG IM ÜBERGANG - SCHUTZ VON QUEEREN GEFLÜCHTETEN IN
LANDESUNTERKÜNFTEN IM LICHT UND SCHATTEN DER GEAS-REFORM
17. Juni 2026, 09:30 - 16:30 Uhr, Rainbow Shelter, Köln
Zum Fachtag lädt der Rainbow Shelter herzlich queere Menschen mit
Flucht-/Migrationserfahrung; Fachkräfte aus Beratung, Unterbringung und
Verwaltung sowie Interessierte aus Politik oder Anwält*innen ein.
Teil des Fachtages sind Kurzinputs aus verschiedenen fachlichen
Perspektiven, ein Panel mit queeren Geflüchteten und drei
Austauschräume. Im Fokus steht dabei immer der Schutz queerer
Geflüchteter in der Unterbringung. Es werden sowohl die aktuellen
Zustände, die Veränderungen durch die GEAS-Reform sowie aktuelle und
zukünftig erwartete Herausforderungen besprochen.
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung [1]
[Psyche]
ONLINE-SCHULUNG: BELASTUNGEN ERKENNEN, SICHER REAGIEREN - TRAUMA UND
SUIZIDALITÄT IM FLUCHTKONTEXT
30.April 2026, 13:00 - 16:00 Uhr, Online, DeBUG 2.0
Die Fortbildung findet im Rahmen des Projektes "Dezentrale Beratungs-
und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für
geflüchtete Menschen 2.0 (DeBUG 2.0)" statt.
Menschen mit Fluchterfahrung sind häufig mit außergewöhnlichen
Belastungen, traumatischen Erlebnissen und psychischen Krisen
konfrontiert. Für Fachkräfte im beruflichen Alltag stellt sich dabei
immer wieder die Herausforderung, belastungsbedingte Reaktionen
einzuordnen, Warnsignale zu erkennen und angemessen zu handeln.
Die Schulung vermittelt grundlegendes Wissen zu Trauma und typischen
Reaktionsmustern im Fluchtkontext. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie
traumaassoziiertes Verhalten im Arbeitsalltag besser verstanden und
professionell eingeordnet werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit suizidalen
Äußerungen: Welche Warnsignale gibt es? Wie kann in belastenden oder
akuten Krisensituationen angemessen reagiert werden? Welche Rolle und
Verantwortung haben Fachkräfte - und wo liegen die Grenzen des eigenen
Handelns?
Darüber hinaus werden die Gestaltung von Nähe und professioneller
Distanz sowie Selbstfürsorge als wichtige Bestandteile professioneller
Stabilität thematisiert.
Inhalte der Schulung:
* Grundlagen zu Trauma und typischen Reaktionsmustern im Fluchtkontext
* Traumaassoziiertes Verhalten im Berufsalltag verstehen und einordnen
* Umgang mit suizidalen Äußerungen: Warnsignale erkennen und
angemessen reagieren
* Klärung der eigenen Rolle und Zuständigkeit in Krisensituationen
* Nähe-Distanz-Regulation im professionellen Handeln
* Selbstfürsorge als Bestandteil professioneller Stabilität
Ziele / erworbene Kompetenzen:
* Sensibilisierung für traumaassoziierte Reaktionen bei Geflüchteten
* Mehr Sicherheit im Umgang mit emotional belasteten oder krisenhaften
Situationen
* Klarheit über eigene Handlungsmöglichkeiten und Grenzen
* Bewusstere Gestaltung von Nähe und professioneller Distanz
* Stärkung der eigenen Stabilität im Arbeitsalltag
Programm und Anmeldung [2]
[Psyche]
ONLINE-FACHAUSTAUSCH: GEWALTSCHUTZ IN DER KOMMUNALEN UNTERBRINGUNG
GEFLÜCHTETER MENSCHEN IN SACHSEN, SACHSEN-ANHALT UND THÜRINGEN -
PSYCHOSOZIALE VERSORGUNG
06. Mai 2026, 10:00 - 12:00 Uhr, Online, DeBUG 2.0
Im Rahmen des Projektes "Dezentrale Beratungs- und
Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete
Menschen 2.0 (DeBUG 2.0)" soll das Format Gelegenheit geben sich mit
verschiedenen Themen des Gewaltschutzes in kommunalen Unterkünften für
geflüchtete Menschen auseinanderzusetzen und einen Austausch zwischen
Fachkräften aus Unterkünften, Kommunen, Trägern, Beratungsstellen und
weiteren Akteur*innen, die mit Unterbringung und Schutz von geflüchteten
Menschen befasst sind, zu ermöglichen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Erfahrungen auszutauschen, Anregungen
zu teilen und konkrete Ideen für die tägliche Arbeit zu gewinnen.
Am 06.05.2026 soll es um das Thema psychosoziale Versorgung gehen.
Inhalte & Ablauf:
* Begrüßung und interaktiver Einstieg
* Vorstellung des Modellprojekts zur psychosozialen Versorgung
Geflüchteter in Leipzig (Anika Lamb, Sozialdienst Mobiles Team/
Flüchtlingskoordinatorin, Klinikum St. Georg Leipzig)
* Austausch (in Kleingruppen) zu Erfahrungen, Herausforderungen und
Handlungsideen
* Diskussion und Sammlung praxisnaher Anregungen für den Arbeitsalltag
Programm und Anmeldung [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1]
https://rainbow-shelter.de/fachtag-unterbringung-im-uebergang-schutz-von-qu…
[2] https://eveeno.com/714777525
[3]
https://www.kommmit.eu/de/fortbildungen/grundlagen-kumulative-belastungen-a…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/10
Liebe Listenleser*innen,
auch der heutige Newsletter umfasst wieder verschiedene Veranstaltungen
aus dem Themenfeld Psyche und Gender im Fluchtkontext sowie den Hinweis
auf interessante Urteile des VG Berlin zu Menschenrechtsverletzungen in
Griechenland.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* RECHTSPRECHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Psyche]
VERTIEFUNG: KUMULATIVE BELASTUNGEN AUFGRUND VON VERFOLGUNG, GEWALT,
UNTERDRÜCKUNG UND UNSICHERHEIT
29. April 2026, 10:00 - 13:30 Uhr, KommMit, PSZ, Online
Inhalt der Schulung sind:
* Aufbau und Verfestigung von Bewältigungsstrategien, Denk- &
Verhaltensmuster
* Positive/negative psychische, gesundheitliche und soziale Folgen,
chronische Symptomatik
* Reflexion mit den Klienten in der Beratungsarbeit, Selbst- und
Fremdbilder
* Zusammenarbeit mit den Gesundheitsdiensten, die Rolle eines
Vermittlers
* Eigene Psychohygiene
Weitere Infos und Anmeldung [1]
[Gender]
GENDER UND MIGRATION. ARBEITSMARKTINTEGRATION UND PERSPEKTIVEN FÜR
FRAUEN MIT MIGRATIONS- UND FLUCHTGESCHICHTE
27.-29.April 2026, Evangelische Akademie Loccum, Wunstorf
Rund die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund in Niedersachsen
sind Frauen. Sie bringen großes Potenzial für Wirtschaft und
gesellschaftlichen Zusammenhalt mit, doch viele ihrer Talente bleiben
ungenutzt: Dequalifikation, erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt und
Benachteiligungen stellen weiterhin Herausforderungen dar. Die Tagung
will Erfolgsfaktoren und Hindernisse aufzeigen und diskutieren, wie
Beschäftigungschancen und Teilhabe verbessert werden können.
Programm und Anmeldung [2]
RECHTSPRECHUNGEN
[Allgemein]
VG BERLIN ZU MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN IN GRIECHENLAND
In drei ausführlich begründeten Urteilen vom 11. Februar 2026 geht die
42. Kammer des Verwaltungsgerichts für drei Personengruppen
international Schutzberechtigter davon aus, dass ihnen bei einer
Abschiebung nach Griechenland dort eine menschenrechtswidrige Behandlung
droht: Im Urteil Az. 42 K 358/25 A [3] geht es um Männer, die an
psychischen oder körperlichen Erkrankungen leiden, die sie erheblich in
ihrem Antrieb und ihrer Eigeninitiative oder sonst in ihrer
Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, im Urteil Az. 42 K 269/25 A [4] um
alleinstehende Frauen, im Urteil Az. 42 K 320/25 A [5] um Ehepaare.
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1]
https://www.kommmit.eu/de/fortbildungen/vertiefung-kumulative-belastungen-a…
[2] https://www.loccum.de/tagungen/2619/
[3] https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/NJRE001635132
[4] https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/NJRE001635124
[5] https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/NJRE001635716
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/09
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter finden Sie verschiedene spannende
Veranstaltungen aus dem Bereich Psychische Gesundheit und Behinderung
sowie eine Rechtsprechung des VG Berlin zur Glaubhaftmachung der
Vulnerabilität von anerkannten Geflüchteten.
Im Rahmen des SENSA Projektes ist in Thüringen das Impulspapier "GEAS
Umsetzung in Thüringen im Bezug auf besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren [1]" entstanden. Das Impulspapier appelliert an die
Landesregierung, die in der GEAS Reform rechtlich festgelegten Maßnahmen
zur Identifizierung, dem Schutz und der Versorgung besonders vulnerabler
Gruppen vollumfänglich und wirkungsvoll umzusetzen. Es gibt hierfür
Impulse und Handlungsanregungen.
Ab dem 12. Juni 2026 findet die GEAS Reform in Deutschland Anwendung -
zentrale Aufgaben der Umsetzung kommen dabei den Ländern zu. Etwa im
Bezug auf Unterbringung und Versorgung von Menschen im Asylverfahren.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* RECHTSPRECHUNGEN
_ THÜRINGEN_
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Behinderung]
BUNDESNETZWERK FLUCHT, MIGRATION UND BEHINDERUNG - ONLINE STAMMTISCH
18. März 2026, 15:00 - 17:00 Uhr, Bundesnetzwerk Flucht, Migration und
Behinderung, Online
Menschen mit Behinderung werden unsichtbar gemacht. Wenn dann noch
aufenthaltsrechtliche Fragen dazukommen, werden die Menschen selbst aber
auch das Unterstützungs- und Beratungssystem zwischen den
unterschiedlichen Institutionen und Behörden zerrieben. Ulrike Schwarz
und Johanna Gramlich sind seit vielen Jahren in der sozialrechtlichen
und aufenthaltsrechtlichen Beratung aktiv und engagieren sich im
Bundesnetzwerk Flucht, Migration und Behinderung.
Der Stammtisch wird viermal im Jahr bundesweit hybrid über zoom
angeboten.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Infos und Anmeldung [2]
[Psyche]
PSYCHISCHE GESUNDHEIT VON GEFLÜCHTETEN MENSCHEN -
19.März 2026, 12:00 - 17:30, Mental Health 4 Refugees, Berlin/ Online
Im Rahmen einer mehrjährigen Förderlinie des Bundesministeriums für
Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wurden in sieben
Forschungsverbünden umfassende wissenschaftliche Erkenntnisse zur
psychischen Gesundheit von geflüchteten Menschen erarbeitet. Zur
Vorstellung der zentralen Ergebnisse und Einordnung der Relevanz für
gesundheits- und integrationspolitische Handlungsfelder findet am
19.03.2026 von 12-17:30 Uhr in Berlin eine Fach- und Dialogveranstaltung
statt. Die Teilnahme vor Ort oder zugeschaltet per Videokonferenz ist
nach Anmeldung kostenfrei möglich.
Programm und Anmeldung [3]
RECHTSPRECHUNGEN
[Allgemein]
GLAUBHAFTMACHUNG DER VULNERABILITÄT VON ANERKANNTEN SCHUTZBERECHTIGTEN
Das VG Berlin veröffentlichte am 01.12.2025 einen Beschluss zur
Glaubhaftmachung der Vulnerabilität von anerkannten Schutzberechtigten (
VG 42 L 188/25 A [4]).
Dieser beinhaltet u.a., dass für die Bestimmung einer Vulnerabilität
Art.21 der Aufnahmerichtlinie herangezogen werden kann und die Auslegung
und Anwendung des Begriffs der Vulnerabilität dabei nicht den
Restriktionen des §60a Abs. 2c AufenthG unterliegen.
Weiterlesen [5]
*** THÜRINGEN ***
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS und besondere Schutzbedarfe]
IMPULSPAPIER "GEAS UMSETZUNG IN THÜRINGEN IM BEZUG AUF BESONDERE
SCHUTZBEDARFE IM ASYLVERFAHREN"
Das Impulspapier "GEAS Umsetzung in Thüringen im Bezug auf besondere
Schutzbedarfe im Asylverfahren" ist im Rahmen unseres Projektes „SENSA -
Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen
in Sachsen-Anhalt und Thüringen [6]" entstanden.
Die Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems" (GEAS) wurde im
Mai 2024 vom europäischen Parlament und dem Rat der EU verabschiedet und
kommt ab dem 12. Juni 2026 in Deutschland zur Anwendung. Aktuell erfolgt
die Übersetzung in deutsches Recht durch das GEAS-Anpassungsgesetz sowie
des GEAS-Anpassungsfolgegesetz mit Beschluss des Bundestages vom
27.2.2026.
Eine besondere Verantwortung bei der Umsetzung der GEAS-Reform in
Deutschland kommt ab Juni 2026 den Ländern zu. Dies betrifft unter
anderem die Bereiche Unter-bringung und Versorgung von Personen im
Asylverfahren. In der Aufnahmerichtlinie 2024/1346, der
Asylverfahrens-VO 2024/1348/EU sowie der Screeningverordnung (VO
2024/1356) werden dahingehend besondere Schutzbedarfe besonders
berück-sichtigt.
Der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. appelliert an die Landesregierung,
die in der GEAS Reform rechtlich festgelegten Maßnahmen zur
Identifizierung, dem Schutz und der Versorgung besonders vulnerabler
Gruppen vollumfänglich und wirkungsvoll umzusetzen.
Zum Impulspapier [1]
Austragen [7] | Verwalte dein Abonnement [8]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/news/impulspapier-%E2%80%9Egea…
[2] https://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/18-03-2026.pdf
[3] https://www.mentalhealth4refugees.de/de/dialogveranstaltung
[4] https://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/33883.pdf
[5] https://www.asyl.net/rsdb/m33883
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[8] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/08
Liebe Listenleser*innen,
wir hoffen, Sie müssen bei diesem schönen Frühlingswetter nicht zu viel
Zeit am Computer verbringen. Wir versorgen Sie aber dennoch gerne mit
neuen Veranstaltungsinformationen und Rechtsprechungen aus dem Bereich
besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren.
Wir wünschen eine spannende Lektüre und eine sonnige Woche.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* RECHTSPRECHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Psyche]
ONLINE-FACHTAG: SICHTBAR UNSICHTBAR. ERKENNTNISSE AUS WISSENSCHAFT UND
PRAXIS VON PSYCHOSOZIALEN ZENTREN IN BRANDENBURG, MECKLENBURG-VORPOMMERN
UND SACHSEN-ANHALT
12. März 2026, 09:30 - 14:30 Uhr, KommMit e.V. und PSZ Brandenburg,
Online
In den vergangenen drei Jahren haben das PSZ Brandenburg gemeinsam mit
dem Partner XENION (Fürstenwalde), das Psychosoziale Zentrum
Sachsen-Anhalt sowie das Psychosoziale Zentrum Rostock psychosoziale
Beratungs- und Versorgungsangebote aufgebaut und weiterentwickelt. Dabei
lag ein Fokus auf Vermittlung und Kooperation mit dem gesundheitlichen
Regelsystem.
Ergänzt wurde diese Zielsetzung durch eine wissenschaftlichen Erhebung
zur Versorgungslage in den drei Bundesländern durch das Institut für
Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik, der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Unter Einbeziehung des
Versorgungsauftrags der Psychosozialen Zentren entstand daraus ein
Versorgungsbericht, der durch den Bundesverband Psychosozialer Zentren
(BAfF) herausgegeben wurde.
Beim Fachtag werden sowohl Praxiseinblicke aus dem Projekt als auch
Erkenntnisse aus dem Versorgungsbericht vorgestellt.
Weitere Infos und Anmeldung [1]
[Gender]
WISSEN SCHÜTZT! DIGITALES LERNEN FÜR WIRKSAMEN KINDERSCHUTZ BEI
WEIBLICHER GENITALVERSTÜMMELUNG (FGM)
SAIDA International
Weibliche Genitalverstümmelung ist eine spezifische Form der
Kinderwohlgefährdung. SAIDA International e.V., mit Sitz in Leipzig,
setzt sich seit 2010 für Frauen- und Kinderrechte ein. Mit der SAIDA
Fachberatungsstelle, SAIDA mobil und dem SAIDA Kompetenzzentrum werden
Maßnahmen zur Prävention, zum Schutz, zur Beratung und Versorgung von
Betroffenen durchgeführt sowie Fortbildungen angeboten.
Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle SAIDA International e.V.
berichteten, dass sie jährlich ca. 400 Fälle betreuen. Gegenwärtig wird
davon ausgegangen, dass 41.000 Mädchen gefährdet sind.
Genitalverstümmelung tritt nicht nur regional in Deutschland auf und sie
ist leider auch kein gesellschaftliches Randphänomen Der Schutz der
gefährdeten Mädchen muss eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden!
Viele Mädchen und Frauen finden aber bisher leider keine Unterstützung.
Bundesweit sollte deshalb unbedingt die Handlungssicherheit von
Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, der pädagogische Fachkräfte im
Kita, Schule und im außerschulischen Bereich, aber auch die der
Ärztinnen und Ärzte, gestärkt werden.
Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ wurde nun das digitales
Fortbildungsangebot „ Wissen schützt! - Digitales Lernen für wirksamen
Kinderschutz bei weiblicher Genitalverstümmelung (FGM)" entwickelt. Das
Angebot umfasst vier Module, für deren Bearbeitung jeweils 60 min
vorgesehen sind, und das mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. Es
kann mit allen digitalen Endgeräte kostenfrei genutzt werden.
Zur Fortbildung [2]
RECHTSPRECHUNGEN
[Allgemein]
ANFORDERUNGEN AN VORTRAG ZU DUBLIN-VULNERABILITÄTEN
Wird die Vulnerabilität im Hinblick auf eine Rückkehr nach Griechenland
eines dort anerkannt Schutzberechtigten mit einer Erkrankung begründet,
ist diese durch den Kläger näher zu substantiieren, wozu er sowohl bei
psychischen als auch bei körperlichen Erkrankungen ein nur „gewissen
Mindestanforderungen" genügendes fachärztliches Attest vorzulegen hat,
sagt das Verwaltungsgericht Berlin in seinem Urteil vom 16. Januar 2026
(Az. 43 K 420/25 A) [3]. Es sei nicht zu fordern, dass der Kläger ein
ärztliches Attest vorlege, das die Anforderungen des § 60a Abs. 2c
AufenthG an eine qualifizierte ärztliche Bescheinigung zum Nachweis
einer lebensbedrohlichen oder schwerwiegenden Erkrankung erfülle, weil
der unionsrechtliche Begriff der Vulnerabilität und die diesbezügliche
richterliche Bewertung im Drittstaatenverfahren durch § 60a Abs. 2c
AufenthG weder definiert noch beschränkt würden. Ein medizinisches
Gutachten sei aber nicht stets von Amts wegen durch das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge oder das Gericht einzuholen, wenn die
antragstellende Person Erkrankungen ohne hinreichenden Nachweis
lediglich behaupte. Vielmehr stelle der Europäische Gerichtshof in
seiner Rechtsprechung fest, dass rechtsmedizinische Gutachten
insbesondere dann einzuholen seien, wenn Anhaltspunkte dafür vorläge.
Dazu, wann solche (hinreichenden) Anhaltspunkte für das Vorliegend von
Erkrankungen anzunehmen seien, lasse sich seiner Rechtsprechung
allerdings nichts entnehmen.
Das Verwaltungsgericht erläutert den von ihm geforderten Inhalt des
Attests in seinem Urteil ausführlich (Rn. 41f.). Danach muss sich aus
dem Attest nachvollziehbar ergeben, auf welcher Grundlage der Facharzt
seine Diagnose gestellt hat und wie sich die Krankheit im konkreten Fall
darstellt. Ins Attest gehören etwa Angaben darüber, seit wann und wie
häufig sich der Patient in ärztlicher Behandlung befunden hat und ob die
von ihm geschilderten Beschwerden durch die erhobenen Befunde bestätigt
werden. Des Weiteren soll das Attest Aufschluss über die Schwere der
Krankheit, deren Behandlungsbedürftigkeit sowie den bisherigen
Behandlungsverlauf geben und aktuell sein.
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/185945409
[2] https://kinderschutz.jetzt/kursuebersicht/
[3]
https://www.sensa-projekt.de/wp-admin/Wird%20die%20Vulnerabilität%20im…
0weil%20der%20unionsrechtliche%20Begriff%20der%20Vulnerabilität%20und%20die%20diesbezügliche%20richterliche%20Bewertung%20im%20Drittstaatenverfahren%20durch%20§%2060a%20Abs.%202c%20AufenthG%20weder%20definiert%20noch%20beschränkt%20würden.%20Ein%20medizinisches%20Gutachten%20sei%20aber%20nicht%20stets%20von%20Amts%20wegen%20durch%20das%20Bundesamt%20für%20Migration%20und%20Flüchtlinge%20oder%20das%20Gericht%20einzuholen,%20wenn%20die%20antragstellende%20Person%20Erkrankungen%20ohne%20hinreichenden%20Nachweis%20lediglich%20behaupte.%20Vielmehr%20stelle%20der%20Europäische%20Gerichtshof%20in%20seiner%20Rechtsprechung%20fest,%20dass%20rechtsmedizinische%20Gutachten%20insbesondere%20dann%20einzuholen%20seien,%20wenn%20Anhaltspunkte%20dafür%20vorläge.%20Dazu,%20wann%20solche%20(hinreichenden)%20Anhaltspunkte%20für%20das%20Vorliegend%20von%20Erkrankungen%20anzunehmen%20seien,%20lasse%20sich%20seiner%20Rechtsprechung%20allerdings%20nich
ts%20entnehmen.
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/07
Liebe Listenleser*innen,
der heutige Newsletter haben wir viele spannende Lektüren und
Veröffentlichungen für euch/Sie gesammelt. Zudem bittet_ Handicap
International e.V. - Crossroads_ herzlich um Unterstützung und um die
Zusendung von Einzelfällen von geflüchteten Menschen mit Behinderung im
Asylverfahren.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[LGBTIQ*/Queer ]
SAFE THE DATE: FACHTAG "UNTERBRINGUNG IM ÜBERGANG - SCHUTZ VON QUEEREN
GEFLÜCHTETEN IN LANDESUNTERKÜNFTEN IM LICHT UND SCHATTEN DER
GEAS-REFORM"
17.Juni 2026, 09:30 - 16:30 Uhr, LSVD, Köln
Der Fachtag des LSVD richtet sich an queere Menschen mit
Fluchterfahrung, Beratungsstellen sowie Akteuer*innen aus Verwaltung und
Praxis. Geplant sind unter anderem Fachliche Impulse zu folgenden
Themen:
* Gewaltschutz von queeren Geflüchteten in
Landeserstaufnahmeeinrichtungen
* Perspektiven aus der Selbsterfahrung queerer Menschen mit
Fluchtgeschichte
* Einblicke in Beratungspraxis
* rechtliche sowie strukturelle Veränderungen durch die GEAS-Reform
Zudem wird es Austauschräume geben zu:
* Beratung und Unterstützung durch zivilgesellschaftliche Akteuere
* Selbstorganisierung von queeren Menschen mit Fluchterfahrung
* konkreten Gewaltschutz in Unterkünften
Eine ausführliche Einladung mit Programm, Referent*innen und
Anmeldeinformationen folgt zu einem späteren Zeitpunkt.
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Behinderung/Krankheit]
EINZELFÄLLE ZUM ASYLVERFAHREN VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
Handicap International e.V. - Crossroads bittet Beratungsstellen sowie
die Anwaltschaft herzlich um Unterstützung bei der Suche nach
anonymisierten Einzelfällen zu mangelnder Bedarfsgerechtigkeit im
Asylverfahren von Menschen mit Behinderungen.
Die GEAS-Reform bietet Anlass, bestehende Schwachstellen und
Bedarfslücken im Asylverfahren sichtbar zu machen und auf eine künftig
bessere Berücksichtigung von Bedarfen - sowohl in der Anhörung als auch
im Asylverfahren insgesamt - hinzuwirken. Vor diesem Hintergrund wird
Handicap International e.V. - Crossroads in den kommenden Monaten
verstärkt die Situation von Menschen mit Behinderungen im Asylverfahren
in den Blick nehmen. Um über die eigene Beratungsperspektive hinaus ein
möglichst umfassendes Bild zu gewinnen, bittet Handicap um anonymisierte
Einzelfälle, die Defizite im Asylverfahren verdeutlichen, die einer
bedarfsgerechten und fairen Durchführung für Menschen mit Behinderungen
entgegenstehen. Dazu kann beispielsweise gehören:
* Anhörungen ohne passende Gebärdensprachdolmetschung oder ohne
Nutzung einfacher bzw. leichter Sprache
* fehlende oder unzureichende Fragen zu Beeinträchtigungen oder zur
Lebenssituation im Zusammenhang mit den Beeinträchtigungen im
Herkunftsland
* unsensible Befragung oder fehlende Pausen in der Anhörung
* nicht barrierefreie Informationen oder bauliche Barrieren
Wenn Sie ein entsprechendes Asylverfahren begleiten oder im letzten
Jahr begleitet haben, schicken Sie gerne eine kurze anonymisierte
Fallbeschreibung mit folgenden Angaben an so.eckert(a)hi.org: Datum und
Ort der Asylantragstellung, Herkunftsland der betroffenen Person, kurze
Beschreibung der Problemlage, aktueller Stand des Verfahrens, aktueller
Aufenthaltsstatus.
Bitte hinterlassen Sie zudem Ihre Kontaktdaten für mögliche Rückfragen.
Die Fallbeschreibungen werden ausschließlich anonymisiert für
Advocacy-Arbeit auf Bundesebene verwendet.
[Gender]
POSITIONSPAPIER "ANERKENNUNG FRAUENSPEZIFISCHER FLUCHTGRÜNDE IST
MENSCHENRECHT"
Der Runde Tisch Deutschland gegen FGM_C wurde vor zwei Jahren
gegründet, um den betroffenen Frauen, allen Fachkräften und
Interessierten, die sich auf den verschiedenen Ebenen von Gesellschaft
und Politik für die von weiblicher Genitalbeschneidung Betroffenen oder
Bedrohten einzusetzen, ein Forum zu Austausch und zielgerichteter
Lobbyarbeit zu bieten.
In den letzten Jahren hat der Runde Tisch in vielen Meetings ein
Positionspapier mit den wesentlichen Forderungen der betroffenen Frauen
und ihrer Unterstützer*innen an die Bundesregierung erarbeitet.
Zum Positionspapier [1]
[Menschenhandel]
ONLINE-ANLAUFSTELLE MENSCHENHANDEL GESTARTET
Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel - KOK e.V.
startet die erste bundesweite Online-Anlaufstelle Menschenhandel. Das
Angebot richtet sich an Ratsuchende und potenziell Betroffene von
Menschenhandel und Ausbeutung. Es bietet eine erste Einschätzung der
Situation und eine Weiterleitung an passende Unterstützungs- und
Hilfestrukturen. Erfahrene Fachkräfte aus spezialisierten
Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel beantworten die
Anfragen. Ratsuchende erreichen die Online-Anlaufstelle Menschenhandel
per Chat oder Mail.
Ziel des Angebots ist eine erste Einschätzung der Situation und die
Vermittlung an geeignete Hilfestrukturen. Dort findet dann die weitere
Beratung statt. Die Online-Anlaufstelle Menschenhandel ist montags bis
donnerstags von 9 bis 14 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr erreichbar.
Nach einer ersten Pilotphase soll die Erreichbarkeit entsprechend der
Nachfrage ausgeweitet werden.
Zur Anlaufstelle [2]
Austragen [3] | Verwalte dein Abonnement [4]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [5] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [6] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [7] | Datenschutz [8]
Links:
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[1]
https://www.kutairi.de/wp-content/uploads/2026/02/Positionspapier-2026-02-1…
[2] https://anlaufstelle-menschenhandel.assisto.online/
[3]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[4] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[5] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[6] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[7] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[8] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/