E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/09
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter finden Sie verschiedene spannende
Veranstaltungen aus dem Bereich Psychische Gesundheit und Behinderung
sowie eine Rechtsprechung des VG Berlin zur Glaubhaftmachung der
Vulnerabilität von anerkannten Geflüchteten.
Im Rahmen des SENSA Projektes ist in Thüringen das Impulspapier "GEAS
Umsetzung in Thüringen im Bezug auf besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren [1]" entstanden. Das Impulspapier appelliert an die
Landesregierung, die in der GEAS Reform rechtlich festgelegten Maßnahmen
zur Identifizierung, dem Schutz und der Versorgung besonders vulnerabler
Gruppen vollumfänglich und wirkungsvoll umzusetzen. Es gibt hierfür
Impulse und Handlungsanregungen.
Ab dem 12. Juni 2026 findet die GEAS Reform in Deutschland Anwendung -
zentrale Aufgaben der Umsetzung kommen dabei den Ländern zu. Etwa im
Bezug auf Unterbringung und Versorgung von Menschen im Asylverfahren.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* RECHTSPRECHUNGEN
_ THÜRINGEN_
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Behinderung]
BUNDESNETZWERK FLUCHT, MIGRATION UND BEHINDERUNG - ONLINE STAMMTISCH
18. März 2026, 15:00 - 17:00 Uhr, Bundesnetzwerk Flucht, Migration und
Behinderung, Online
Menschen mit Behinderung werden unsichtbar gemacht. Wenn dann noch
aufenthaltsrechtliche Fragen dazukommen, werden die Menschen selbst aber
auch das Unterstützungs- und Beratungssystem zwischen den
unterschiedlichen Institutionen und Behörden zerrieben. Ulrike Schwarz
und Johanna Gramlich sind seit vielen Jahren in der sozialrechtlichen
und aufenthaltsrechtlichen Beratung aktiv und engagieren sich im
Bundesnetzwerk Flucht, Migration und Behinderung.
Der Stammtisch wird viermal im Jahr bundesweit hybrid über zoom
angeboten.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Infos und Anmeldung [2]
[Psyche]
PSYCHISCHE GESUNDHEIT VON GEFLÜCHTETEN MENSCHEN -
19.März 2026, 12:00 - 17:30, Mental Health 4 Refugees, Berlin/ Online
Im Rahmen einer mehrjährigen Förderlinie des Bundesministeriums für
Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wurden in sieben
Forschungsverbünden umfassende wissenschaftliche Erkenntnisse zur
psychischen Gesundheit von geflüchteten Menschen erarbeitet. Zur
Vorstellung der zentralen Ergebnisse und Einordnung der Relevanz für
gesundheits- und integrationspolitische Handlungsfelder findet am
19.03.2026 von 12-17:30 Uhr in Berlin eine Fach- und Dialogveranstaltung
statt. Die Teilnahme vor Ort oder zugeschaltet per Videokonferenz ist
nach Anmeldung kostenfrei möglich.
Programm und Anmeldung [3]
RECHTSPRECHUNGEN
[Allgemein]
GLAUBHAFTMACHUNG DER VULNERABILITÄT VON ANERKANNTEN SCHUTZBERECHTIGTEN
Das VG Berlin veröffentlichte am 01.12.2025 einen Beschluss zur
Glaubhaftmachung der Vulnerabilität von anerkannten Schutzberechtigten (
VG 42 L 188/25 A [4]).
Dieser beinhaltet u.a., dass für die Bestimmung einer Vulnerabilität
Art.21 der Aufnahmerichtlinie herangezogen werden kann und die Auslegung
und Anwendung des Begriffs der Vulnerabilität dabei nicht den
Restriktionen des §60a Abs. 2c AufenthG unterliegen.
Weiterlesen [5]
*** THÜRINGEN ***
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS und besondere Schutzbedarfe]
IMPULSPAPIER "GEAS UMSETZUNG IN THÜRINGEN IM BEZUG AUF BESONDERE
SCHUTZBEDARFE IM ASYLVERFAHREN"
Das Impulspapier "GEAS Umsetzung in Thüringen im Bezug auf besondere
Schutzbedarfe im Asylverfahren" ist im Rahmen unseres Projektes „SENSA -
Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen
in Sachsen-Anhalt und Thüringen [6]" entstanden.
Die Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems" (GEAS) wurde im
Mai 2024 vom europäischen Parlament und dem Rat der EU verabschiedet und
kommt ab dem 12. Juni 2026 in Deutschland zur Anwendung. Aktuell erfolgt
die Übersetzung in deutsches Recht durch das GEAS-Anpassungsgesetz sowie
des GEAS-Anpassungsfolgegesetz mit Beschluss des Bundestages vom
27.2.2026.
Eine besondere Verantwortung bei der Umsetzung der GEAS-Reform in
Deutschland kommt ab Juni 2026 den Ländern zu. Dies betrifft unter
anderem die Bereiche Unter-bringung und Versorgung von Personen im
Asylverfahren. In der Aufnahmerichtlinie 2024/1346, der
Asylverfahrens-VO 2024/1348/EU sowie der Screeningverordnung (VO
2024/1356) werden dahingehend besondere Schutzbedarfe besonders
berück-sichtigt.
Der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. appelliert an die Landesregierung,
die in der GEAS Reform rechtlich festgelegten Maßnahmen zur
Identifizierung, dem Schutz und der Versorgung besonders vulnerabler
Gruppen vollumfänglich und wirkungsvoll umzusetzen.
Zum Impulspapier [1]
Austragen [7] | Verwalte dein Abonnement [8]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/news/impulspapier-%E2%80%9Egea…
[2] https://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/18-03-2026.pdf
[3] https://www.mentalhealth4refugees.de/de/dialogveranstaltung
[4] https://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/33883.pdf
[5] https://www.asyl.net/rsdb/m33883
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[8] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/08
Liebe Listenleser*innen,
wir hoffen, Sie müssen bei diesem schönen Frühlingswetter nicht zu viel
Zeit am Computer verbringen. Wir versorgen Sie aber dennoch gerne mit
neuen Veranstaltungsinformationen und Rechtsprechungen aus dem Bereich
besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren.
Wir wünschen eine spannende Lektüre und eine sonnige Woche.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* RECHTSPRECHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Psyche]
ONLINE-FACHTAG: SICHTBAR UNSICHTBAR. ERKENNTNISSE AUS WISSENSCHAFT UND
PRAXIS VON PSYCHOSOZIALEN ZENTREN IN BRANDENBURG, MECKLENBURG-VORPOMMERN
UND SACHSEN-ANHALT
12. März 2026, 09:30 - 14:30 Uhr, KommMit e.V. und PSZ Brandenburg,
Online
In den vergangenen drei Jahren haben das PSZ Brandenburg gemeinsam mit
dem Partner XENION (Fürstenwalde), das Psychosoziale Zentrum
Sachsen-Anhalt sowie das Psychosoziale Zentrum Rostock psychosoziale
Beratungs- und Versorgungsangebote aufgebaut und weiterentwickelt. Dabei
lag ein Fokus auf Vermittlung und Kooperation mit dem gesundheitlichen
Regelsystem.
Ergänzt wurde diese Zielsetzung durch eine wissenschaftlichen Erhebung
zur Versorgungslage in den drei Bundesländern durch das Institut für
Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik, der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Unter Einbeziehung des
Versorgungsauftrags der Psychosozialen Zentren entstand daraus ein
Versorgungsbericht, der durch den Bundesverband Psychosozialer Zentren
(BAfF) herausgegeben wurde.
Beim Fachtag werden sowohl Praxiseinblicke aus dem Projekt als auch
Erkenntnisse aus dem Versorgungsbericht vorgestellt.
Weitere Infos und Anmeldung [1]
[Gender]
WISSEN SCHÜTZT! DIGITALES LERNEN FÜR WIRKSAMEN KINDERSCHUTZ BEI
WEIBLICHER GENITALVERSTÜMMELUNG (FGM)
SAIDA International
Weibliche Genitalverstümmelung ist eine spezifische Form der
Kinderwohlgefährdung. SAIDA International e.V., mit Sitz in Leipzig,
setzt sich seit 2010 für Frauen- und Kinderrechte ein. Mit der SAIDA
Fachberatungsstelle, SAIDA mobil und dem SAIDA Kompetenzzentrum werden
Maßnahmen zur Prävention, zum Schutz, zur Beratung und Versorgung von
Betroffenen durchgeführt sowie Fortbildungen angeboten.
Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle SAIDA International e.V.
berichteten, dass sie jährlich ca. 400 Fälle betreuen. Gegenwärtig wird
davon ausgegangen, dass 41.000 Mädchen gefährdet sind.
Genitalverstümmelung tritt nicht nur regional in Deutschland auf und sie
ist leider auch kein gesellschaftliches Randphänomen Der Schutz der
gefährdeten Mädchen muss eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden!
Viele Mädchen und Frauen finden aber bisher leider keine Unterstützung.
Bundesweit sollte deshalb unbedingt die Handlungssicherheit von
Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, der pädagogische Fachkräfte im
Kita, Schule und im außerschulischen Bereich, aber auch die der
Ärztinnen und Ärzte, gestärkt werden.
Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ wurde nun das digitales
Fortbildungsangebot „ Wissen schützt! - Digitales Lernen für wirksamen
Kinderschutz bei weiblicher Genitalverstümmelung (FGM)" entwickelt. Das
Angebot umfasst vier Module, für deren Bearbeitung jeweils 60 min
vorgesehen sind, und das mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. Es
kann mit allen digitalen Endgeräte kostenfrei genutzt werden.
Zur Fortbildung [2]
RECHTSPRECHUNGEN
[Allgemein]
ANFORDERUNGEN AN VORTRAG ZU DUBLIN-VULNERABILITÄTEN
Wird die Vulnerabilität im Hinblick auf eine Rückkehr nach Griechenland
eines dort anerkannt Schutzberechtigten mit einer Erkrankung begründet,
ist diese durch den Kläger näher zu substantiieren, wozu er sowohl bei
psychischen als auch bei körperlichen Erkrankungen ein nur „gewissen
Mindestanforderungen" genügendes fachärztliches Attest vorzulegen hat,
sagt das Verwaltungsgericht Berlin in seinem Urteil vom 16. Januar 2026
(Az. 43 K 420/25 A) [3]. Es sei nicht zu fordern, dass der Kläger ein
ärztliches Attest vorlege, das die Anforderungen des § 60a Abs. 2c
AufenthG an eine qualifizierte ärztliche Bescheinigung zum Nachweis
einer lebensbedrohlichen oder schwerwiegenden Erkrankung erfülle, weil
der unionsrechtliche Begriff der Vulnerabilität und die diesbezügliche
richterliche Bewertung im Drittstaatenverfahren durch § 60a Abs. 2c
AufenthG weder definiert noch beschränkt würden. Ein medizinisches
Gutachten sei aber nicht stets von Amts wegen durch das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge oder das Gericht einzuholen, wenn die
antragstellende Person Erkrankungen ohne hinreichenden Nachweis
lediglich behaupte. Vielmehr stelle der Europäische Gerichtshof in
seiner Rechtsprechung fest, dass rechtsmedizinische Gutachten
insbesondere dann einzuholen seien, wenn Anhaltspunkte dafür vorläge.
Dazu, wann solche (hinreichenden) Anhaltspunkte für das Vorliegend von
Erkrankungen anzunehmen seien, lasse sich seiner Rechtsprechung
allerdings nichts entnehmen.
Das Verwaltungsgericht erläutert den von ihm geforderten Inhalt des
Attests in seinem Urteil ausführlich (Rn. 41f.). Danach muss sich aus
dem Attest nachvollziehbar ergeben, auf welcher Grundlage der Facharzt
seine Diagnose gestellt hat und wie sich die Krankheit im konkreten Fall
darstellt. Ins Attest gehören etwa Angaben darüber, seit wann und wie
häufig sich der Patient in ärztlicher Behandlung befunden hat und ob die
von ihm geschilderten Beschwerden durch die erhobenen Befunde bestätigt
werden. Des Weiteren soll das Attest Aufschluss über die Schwere der
Krankheit, deren Behandlungsbedürftigkeit sowie den bisherigen
Behandlungsverlauf geben und aktuell sein.
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/185945409
[2] https://kinderschutz.jetzt/kursuebersicht/
[3]
https://www.sensa-projekt.de/wp-admin/Wird%20die%20Vulnerabilität%20im…
0weil%20der%20unionsrechtliche%20Begriff%20der%20Vulnerabilität%20und%20die%20diesbezügliche%20richterliche%20Bewertung%20im%20Drittstaatenverfahren%20durch%20§%2060a%20Abs.%202c%20AufenthG%20weder%20definiert%20noch%20beschränkt%20würden.%20Ein%20medizinisches%20Gutachten%20sei%20aber%20nicht%20stets%20von%20Amts%20wegen%20durch%20das%20Bundesamt%20für%20Migration%20und%20Flüchtlinge%20oder%20das%20Gericht%20einzuholen,%20wenn%20die%20antragstellende%20Person%20Erkrankungen%20ohne%20hinreichenden%20Nachweis%20lediglich%20behaupte.%20Vielmehr%20stelle%20der%20Europäische%20Gerichtshof%20in%20seiner%20Rechtsprechung%20fest,%20dass%20rechtsmedizinische%20Gutachten%20insbesondere%20dann%20einzuholen%20seien,%20wenn%20Anhaltspunkte%20dafür%20vorläge.%20Dazu,%20wann%20solche%20(hinreichenden)%20Anhaltspunkte%20für%20das%20Vorliegend%20von%20Erkrankungen%20anzunehmen%20seien,%20lasse%20sich%20seiner%20Rechtsprechung%20allerdings%20nich
ts%20entnehmen.
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/07
Liebe Listenleser*innen,
der heutige Newsletter haben wir viele spannende Lektüren und
Veröffentlichungen für euch/Sie gesammelt. Zudem bittet_ Handicap
International e.V. - Crossroads_ herzlich um Unterstützung und um die
Zusendung von Einzelfällen von geflüchteten Menschen mit Behinderung im
Asylverfahren.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[LGBTIQ*/Queer ]
SAFE THE DATE: FACHTAG "UNTERBRINGUNG IM ÜBERGANG - SCHUTZ VON QUEEREN
GEFLÜCHTETEN IN LANDESUNTERKÜNFTEN IM LICHT UND SCHATTEN DER
GEAS-REFORM"
17.Juni 2026, 09:30 - 16:30 Uhr, LSVD, Köln
Der Fachtag des LSVD richtet sich an queere Menschen mit
Fluchterfahrung, Beratungsstellen sowie Akteuer*innen aus Verwaltung und
Praxis. Geplant sind unter anderem Fachliche Impulse zu folgenden
Themen:
* Gewaltschutz von queeren Geflüchteten in
Landeserstaufnahmeeinrichtungen
* Perspektiven aus der Selbsterfahrung queerer Menschen mit
Fluchtgeschichte
* Einblicke in Beratungspraxis
* rechtliche sowie strukturelle Veränderungen durch die GEAS-Reform
Zudem wird es Austauschräume geben zu:
* Beratung und Unterstützung durch zivilgesellschaftliche Akteuere
* Selbstorganisierung von queeren Menschen mit Fluchterfahrung
* konkreten Gewaltschutz in Unterkünften
Eine ausführliche Einladung mit Programm, Referent*innen und
Anmeldeinformationen folgt zu einem späteren Zeitpunkt.
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Behinderung/Krankheit]
EINZELFÄLLE ZUM ASYLVERFAHREN VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
Handicap International e.V. - Crossroads bittet Beratungsstellen sowie
die Anwaltschaft herzlich um Unterstützung bei der Suche nach
anonymisierten Einzelfällen zu mangelnder Bedarfsgerechtigkeit im
Asylverfahren von Menschen mit Behinderungen.
Die GEAS-Reform bietet Anlass, bestehende Schwachstellen und
Bedarfslücken im Asylverfahren sichtbar zu machen und auf eine künftig
bessere Berücksichtigung von Bedarfen - sowohl in der Anhörung als auch
im Asylverfahren insgesamt - hinzuwirken. Vor diesem Hintergrund wird
Handicap International e.V. - Crossroads in den kommenden Monaten
verstärkt die Situation von Menschen mit Behinderungen im Asylverfahren
in den Blick nehmen. Um über die eigene Beratungsperspektive hinaus ein
möglichst umfassendes Bild zu gewinnen, bittet Handicap um anonymisierte
Einzelfälle, die Defizite im Asylverfahren verdeutlichen, die einer
bedarfsgerechten und fairen Durchführung für Menschen mit Behinderungen
entgegenstehen. Dazu kann beispielsweise gehören:
* Anhörungen ohne passende Gebärdensprachdolmetschung oder ohne
Nutzung einfacher bzw. leichter Sprache
* fehlende oder unzureichende Fragen zu Beeinträchtigungen oder zur
Lebenssituation im Zusammenhang mit den Beeinträchtigungen im
Herkunftsland
* unsensible Befragung oder fehlende Pausen in der Anhörung
* nicht barrierefreie Informationen oder bauliche Barrieren
Wenn Sie ein entsprechendes Asylverfahren begleiten oder im letzten
Jahr begleitet haben, schicken Sie gerne eine kurze anonymisierte
Fallbeschreibung mit folgenden Angaben an so.eckert(a)hi.org: Datum und
Ort der Asylantragstellung, Herkunftsland der betroffenen Person, kurze
Beschreibung der Problemlage, aktueller Stand des Verfahrens, aktueller
Aufenthaltsstatus.
Bitte hinterlassen Sie zudem Ihre Kontaktdaten für mögliche Rückfragen.
Die Fallbeschreibungen werden ausschließlich anonymisiert für
Advocacy-Arbeit auf Bundesebene verwendet.
[Gender]
POSITIONSPAPIER "ANERKENNUNG FRAUENSPEZIFISCHER FLUCHTGRÜNDE IST
MENSCHENRECHT"
Der Runde Tisch Deutschland gegen FGM_C wurde vor zwei Jahren
gegründet, um den betroffenen Frauen, allen Fachkräften und
Interessierten, die sich auf den verschiedenen Ebenen von Gesellschaft
und Politik für die von weiblicher Genitalbeschneidung Betroffenen oder
Bedrohten einzusetzen, ein Forum zu Austausch und zielgerichteter
Lobbyarbeit zu bieten.
In den letzten Jahren hat der Runde Tisch in vielen Meetings ein
Positionspapier mit den wesentlichen Forderungen der betroffenen Frauen
und ihrer Unterstützer*innen an die Bundesregierung erarbeitet.
Zum Positionspapier [1]
[Menschenhandel]
ONLINE-ANLAUFSTELLE MENSCHENHANDEL GESTARTET
Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel - KOK e.V.
startet die erste bundesweite Online-Anlaufstelle Menschenhandel. Das
Angebot richtet sich an Ratsuchende und potenziell Betroffene von
Menschenhandel und Ausbeutung. Es bietet eine erste Einschätzung der
Situation und eine Weiterleitung an passende Unterstützungs- und
Hilfestrukturen. Erfahrene Fachkräfte aus spezialisierten
Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel beantworten die
Anfragen. Ratsuchende erreichen die Online-Anlaufstelle Menschenhandel
per Chat oder Mail.
Ziel des Angebots ist eine erste Einschätzung der Situation und die
Vermittlung an geeignete Hilfestrukturen. Dort findet dann die weitere
Beratung statt. Die Online-Anlaufstelle Menschenhandel ist montags bis
donnerstags von 9 bis 14 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr erreichbar.
Nach einer ersten Pilotphase soll die Erreichbarkeit entsprechend der
Nachfrage ausgeweitet werden.
Zur Anlaufstelle [2]
Austragen [3] | Verwalte dein Abonnement [4]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [5] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [6] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [7] | Datenschutz [8]
Links:
------
[1]
https://www.kutairi.de/wp-content/uploads/2026/02/Positionspapier-2026-02-1…
[2] https://anlaufstelle-menschenhandel.assisto.online/
[3]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[4] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[5] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[6] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[7] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[8] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/06
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter möchten wir über verschiedene interessante
Veranstaltungen und Veröffentlichungen zum Thema Flucht und Behinderung
sowie Kinder/Jugendliche im Asylverfahren informieren. Zudem möchten wir
auf einen Artikel im Asylmagazin hinweisen zum Thema besondere
Schutzbedarfe im Spiegel der GEAS Reform.
Wir wünschen eine spannende Lektüre und eine gute Woche,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Kinder&Jugendliche/Behinderung]
JUGENDHILFE EXKLUSIV - JUGENDHILFE INKLUSIV: FLUCHT/MIGRATION TRIFFT
BEHINDERUNG
27. Februar 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, BuMF, Online
Welche Rechte, Möglichkeiten und Bedarfe bestehen an der
Schnittstelle von Flucht, Migration und Behinderung? Was ist notwendig,
um eine bedarfs- und bedürfnisorientierte Unterstützung für junge
Menschen mit Behinderung oder einer drohenden Behinderung, die Flucht-
oder Migrationserfahrung haben, sowie für ihre Familien zu
gewährleisten?
Die Veranstaltung gibt anhand praktischer Beispiele einen ersten
Überblick und „lotst" durch das oftmals unübersichtliche Verfahren.
Weitere Infos und Anmeldung [1]
[Kinder&Jugendliche]
KINDERSCHUTZ IN UNTERKÜNFTEN FÜR GEFLÜCHTETE MENSCHEN - SELBSTREFLEKTION
03. März 2026, 09:00 - 14:00 Uhr, DeBUG 2.0 Nordost, Online
Fachkräfte und Ehrenamtliche in Unterkünften für geflüchtete Menschen
sind herzlich eingeladen, sich in dieser praxisnahen Fortbildung mit dem
wichtigen Thema Kinderschutz auseinanderzusetzen. Gemeinsam soll über
die eigene pädagogische Haltung gegenüber Kindern und Eltern reflektiert
und Strategien für einen sicheren Umgang in sensiblen Situationen
entwickelt werden.
Themen der Fortbildung sind u.a.:
* Rechtsgrundlagen, Schutzauftrag und Meldepflichten
* Selbstreflektion der eigenen pädagogischen Haltung
* Schutz- und Risikofaktoren für Kinder/Dokumentation
* Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung erkennen
* Praxisfälle und kollegiale Gruppenreflexion
* Kommunikationsstrategien in sensiblen Situationen
* Anlaufstellen, Hilfs- und Unterstützungsangebote
* Ressourcen- und Selbstfürsorgestrategien
Weitere Infos und Anmeldung [2]
[Behinderung]
ZWISCHEN FLUCHT UND TEILHABE - GEFLÜCHTETE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
PROFESSIONELL UNTERSTÜTZEN
05. März 2026, 09:00 - 12:30 Uhr, Online, DeBUG 2.0 Kontaktstelle Ost
Geflüchtete Menschen mit Behinderungen sind mit vielfältigen und sich
überlagernden Herausforderungen konfrontiert, darunter belastende
Fluchterfahrungen, rechtliche Unsicherheiten sowie ein erschwerter
Zugang zu medizinischer und rehabilitativer Versorgung. Für Fachkräfte,
die an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung arbeiten, ergeben
sich daraus besondere Anforderungen an eine fachlich fundierte, sensible
und bedarfsgerechte Beratung, Begleitung und Unterstützung. Gleichzeitig
sind sie gefordert, diesen komplexen Bedarfen unter oftmals begrenzten
strukturellen und personellen Ressourcen gerecht zu werden.
In der Online-Veranstaltung beleuchten die Referent:innen Wolfram
Buttschardt und Florence Vettraino von Handicap International e. V. -
Crossroads, warum eine inklusive Perspektive im Kontext Flucht
unverzichtbar ist, welche strukturellen Hürden bestehen und wie
Fachkräfte geflüchtete Menschen mit Behinderung professionell, sensibel
und handlungsorientiert begleiten können. Ziel ist es, Wissen zu
vertiefen, Handlungssicherheit zu stärken und bedarfsgerechte
Unterstützung im Arbeitsalltag zu fördern.
Weiterlesen und Anmeldung [3]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS/Allgemein]
VULNERABILITÄT UND BESONDERE SCHUTZBEDARFE IM ASYLMAGAZIN
Unter dem Titel "Vulnerabilität und besondere Schutzbedarfe im Spiegel
der GEAS Reform" ist in der aktuellen Ausgabe des Asylmagazins ein
Artikel von Marie Melior und Alva Träbert erschienen, der relevante
rechtliche Neuerungen aufschlüsselt und Handlungsmöglichkeiten in Bund,
Ländern und Zivilgesellschaft skizziert.
Zum Beitrag [4]
[Kinder&Jugendliche]
TOOLBOX ZUM UMGANG MIT HERAUSFORDERNDEN SITUATIONEN IM KIJU-BEREICH
Die Toolbox zum Umgang mit herausfordernden Situationen ist aus der
Praxis und dem Austausch des Bereiches für Kinder, Jugendliche und deren
Familien des PSZ REFUGIO Thüringen entstanden. Sie richtet sich an
Ersthelfer*innen und Fachpersonen in der Arbeit mit geflüchteten Kindern
und Jugendlichen und solle eine erste Orientierung, Übungen und Hinweise
zu traumasensibler Arbeit geben. Grundlegende Handlungsempfehlungen
sollen helfen, in Kristensituationen souverän zu reagieren und einen
guten gemeinsamen Umgang mit herausfordernden Situationen zu finden.
Zur Toolbox [5]
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1] https://b-umf.de/veranstaltungen/flucht-und-behinderung/
[2] https://eveeno.com/Schutz
[3] https://eveeno.com/276853543
[4]
https://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/beitraege_asylmagazin/Beitraege_…
[5] https://www.refugio-thueringen.de/toolbox
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/05
Liebe Listenleser*innen,
wir freuen uns besonders im heutigen Newsletter unseren Fachtag
_Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren und die GEAS Reform.
Identifizierung und bedarfsgerechte Versorgung in Sachsen-Anhalt und
Thüringen _bewerben zu können. Der Fachtag ist Teil des SENSA Projektes
und findet am 22.04.2026 in Erfurt statt. Die Anmeldungen sind ab sofort
für Sie geöffnet.
Wir freuen uns Sie auf dem Fachtag begrüßen zu dürfen und auf einen
gemeinsamen spannenden Austausch.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[GEAS/ Allgemein ]
FACHTAG: BESONDERE SCHUTZBEDARFE IM ASYLVERFAHREN UND DIE GEAS-REFORM.
IDENTIFIZIERUNG UND BEDARFSGERECHTE VERSORGUNG IN SACHSEN-ANHALT UND
THÜRINGEN
22. April 2026, 09:30 - 16:30 Uhr, SENSA, Erfurt
Zentrale Inhalte unseres Fachtages sind Inputs, Workshops und eine
Podiumsdiskussion zur Thematik der Identifizierung sowie
bedarfsgerechten Versorgung von Geflüchteten mit besonderen
Schutzbedarfen im Asylverfahren. Die Neuregelungen durch die GEAS-Reform
werden uns ebenso beschäftigen, wie der konkrete Austausch, was bewährte
Praktiken sind, wo Herausforderungen liegen und was innovative
Lösungsansätze sein können.
Der Fachtag richtet sich an Akteur*innen aus der sozialen Arbeit mit
geflüchteten Menschen und Fachberatungen, psychosozialen Organisationen,
Migrationsrechtsanwält*innen sowie Politik und Verwaltung, die sich mit
der Aufnahme besonders schutzbedürftiger geflüchteter Menschen befassen.
Zielgruppe sind vorrangig Akteur*innen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Weitere Infos und Anmeldung [1]
Austragen [2] | Verwalte dein Abonnement [3]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [4] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [5] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [6] | Datenschutz [7]
Links:
------
[1] https://www.sensa-projekt.de/fachtag-geas/
[2]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[3] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[4] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[5] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[6] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[7] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/04
Liebe Listenleser*innen,
der heutige Newsletter dreht sich thematisch um das Thema Flucht und
Behinderung.
Dazu finden Sie sowohl eine interessante Veranstaltung zur
medizinischen Rehabilitation, Pflege und Schwerbehinderung, als auch
zwei lesenswerte Veröffentlichungen.
Wir wünschen eine spannende Lektüre.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Behinderung ]
MEDIZINISCHE REHABILITATION, PFLEGE UND SCHWERBEHINDERUNG
10. März 2026, 12:00 - 15:00 Uhr, Schutz- und Versorgungskompass
Schleswig-Holstein, Online
Die Onlineveranstaltung des Schutz- und Versorgungskompass
Schleswig-Holstein gibt gibt den Teilnehmenden einen fundierten
Überblick zu medizinischer Rehabilitation, Pflegeleistungen und dem
Schwerbehindertenrecht im Kontext von Flucht und Migration. Behandelt
werden Leistungen und zuständige Leistungsträger, die Rechte von
Menschen mit Schwerbehinderung sowie Wege zur Geltendmachung dieser
Rechte.
Inhalte sind u.a. :
* Wissen zu den Lebenslagen von Geflüchteten vermitteln
* Die besonders erschwerten Lebensbedingungen von Geflüchteten mit
einer Behinderung/chronoschen Erkrankungen kennenlernen
* Übersicht über rechtliche Rahmenbedingungen für Sozialleistungen von
Personen mit unterschiedlichen Aufenthaltspapieren
* Handlungssicherheit in der Beratung zur Teilhabe an Bildung und am
Arbeitsleben erwerben
Weitere Infos und Anmeldung [1]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Behinderung/Krankheit]
NEUAUFLAGE DER HANDREICHUNG "KRANKHEIT ALS ABSCHIEBUNGSHINDERNIS"
In der Beratungspraxis und bei den zuständigen Behörden stellt sich
häufig die Frage, in welchen asyl- oder aufenthaltsrechtlichen
Konstellationen krankheitsbedingte Gefahren rechtlich zu berücksichtigen
sind. Die Broschüre von Asyl.net und dem DRK geht auf die Situationen
ein, in denen es entscheidend auf die Darlegung und den Nachweis einer
Erkrankung ankommt - sei es im Asylverfahren oder im
aufenthaltsrechtlichen Kontext bei einer bevorstehenden
Aufenthaltsbeendigung.
Zur Broschüre und weiterlesen [2]
[Behinderung]
BEDARFE VON GEFLÜCHTETEN MENSCHEN MIT BEHINDERUNG BERÜCKSICHTIGEN -
POSITION DES DEUTSCHEN INSITUT FÜR MENSCHENRECHTE
Das Deutsche Insitut für Menschenrechte hat das Positionspapier
"Bedarfe von geflüchteten Menschen mit Behinderung berücksichtigen.
Mängel im Aufnahmeverfahren müssen behoben werden" veröffentlicht.
Seit Langem sind die strukturellen Probleme bekannt, denen geflüchtete
Menschen mit Behinderungen in Deutschland gegenüberstehen. Aktuell
treffen sie vor allem Schutzsuchende aus der Ukraine. Bund und Länder
müssen den menschenrechtlichen Anforderungen an die Identifizierung,
Unterbringung und Versorgung von geflüchteten Menschen mit Behinderung
aller Nationalitäten endlich gerecht werden.
Zum Positionspapier [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/325159005
[2]
https://www.asyl.net/view/neu-bei-uns-neuauflage-der-handreichung-krankheit…
[3]
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/bedarfe-vo…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/03
Liebe Listenleser*innen,
in dieser verschneiten Januarwoche haben wir wieder interessante
Veranstaltungen und Lektüren für Sie gesammelt.
In diesem Newsletter finden Sie alles rund um die Themen Vormundschaft
Unbegleiteter Minderjähriger Geflüchteter, Flucht&Behinderung sowie
Menschenhandel.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Behinderung ]
TEILHABE VON GEFLÜCHTETEN MIT BEHINDERUNG
24. Februar 2026, 12:00 - 15:00 Uhr, Schutz- und Versorgungskompass
Schleswig-Holstein, Online
Die Onlineveranstaltung des Schutz- und Versorgungskompass
Schleswig-Holstein gibt einen praxisnahen Überblick über die Teilhabe
von Geflüchteten mit Behinderung in zentralen Lebensbereichen. Im Fokus
stehen die Teilhabe an Bildung, einschließlich Schulpflicht,
Leistungsansprüchen und zuständigen Leistungsträgern, die soziale
Teilhabe und Eingliederungshilfe sowie die Teilhabe am Arbeitsleben.
Weitere Infos und Anmeldung [1]
[Menschenhandel]
EINFÜHRUNG IN DAS PHÄNOMEN MENSCHENHANDEL IN DEUTSCHLAND
04. März 2026, 09:30 - 12:30 Uhr, Online, bekom thüringen
MIn Deutschland stehen Betroffenen von Menschenhandel besondere
Schutzrechte zu. Doch nur, wenn sie als Betroffene erkannt werden,
können sie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und der Entwicklung neuer
Perspektiven unterstützt werden.
Die kostenfreie Fortbildung bietet umfassende Informationen zum Thema
Menschenhandel und ermöglicht interdisziplinären Austausch zur
Identifizierung und Unterstützung Betroffener in Thüringen.
Weiterlesen und Anmeldung [2]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Kinder&Jugendliche]
ERKLÄRVIDEOS ZUR EHRENAMTLICHEN VORMUNDSCHAFT
Um Ehrenamtliche, Fachkräfte und Interessierte dabei zu unterstützen,
hat das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) im
Auftrag der Servicestelle junge Geflüchtete eine Broschüre mit
grundlegenden Informationen zur ehrenamtlichen Vormundschaft entwickelt.
Ergänzend dazu stehen nun neue Erklärvideos zur Verfügung. In kurzen,
anschaulichen Sequenzen fassen sie die zentralen Inhalte verständlich
zusammen und bieten eine niedrigschwellige Einführung in Aufgaben,
Verantwortung und Rahmenbedingungen der Vormundschaft.
Zur Broschüre und Videos [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/159860389
[2]
https://www.bekom-thueringen.de/event-details/online-fortbildung-einfuhrung…
[3]
https://www.servicestelle-junge-gefluechtete.de/themen/ehrenamtliche-vormun…
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/02
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter liegt der großer Schwerpunkt der beworbenen
Veranstaltungen auf dem Thema "Flucht und Behinderung".
Gerne können Sie uns weiterhin Veranstaltungen, Vernetzungen und
Veröffentlichungen aus dem Bereich besondere Schutzbedarfe und
Asylverfahren an info(a)sensa-projekt.de zukommen lassen. Wir bewerben
diese gerne im Rahmen des Verteilers.
Wir wünschen eine spannende Lektüre,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Behinderung ]
KOLLEGIALE BERATUNG UND FACHLICHE UNTERSTÜTZUNG IM ARBEITSFELD FLUCHT
UND BEHINDERUNG
03.Februar 2026, 14:00 - 16:00 Uhr, Online, Handicap International
Die Arbeit an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung stellt
Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Die Arbeit in der Beratung
erfordert fundierte Fachkenntnisse, Reflexionsvermögen und ein hohes Maß
an Empathie. In der kollegialen Beratung kommen Fachkräfte aus ähnlichen
Bereichen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei werden
konkrete berufliche Herausforderungen besprochen, ohne dass eine externe
Expertin oder ein externer Experte hinzugezogen wird.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Behinderung]
GEFLÜCHTETE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG IM NEUEN ASYLSYSTEM - AUSWIRKUNGEN
DER GEAS-REFORM
19.Februar 2026, 14:00 - 16:00 Uhr, Online, Handicap International
Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) stellt
einen tiefgreifenden Einschnitt in die europäische Asylpolitik dar und
hat erhebliche Auswirkungen auf den praktischen Umgang mit geflüchteten
Menschen. Besonders betroffen sind dabei vulnerable Gruppen wie Menschen
mit Behinderungen, deren spezifische Bedarfe und Rechte im Asylverfahren
sowie in Aufnahme- und Unterbringungskontexten bislang häufig
unzureichend berücksichtigt werden.
Die Fortbildung vermittelt einen fundierten Überblick über die
zentralen Elemente der GEAS Reform und analysiert deren konkrete
Auswirkungen auf die Arbeit mit geflüchteten Menschen mit Behinderungen.
Weiterlesen und Anmeldung [2]
[Kinder&Jugendliche/ Behinderung ]
JUGENDHILFE EXKLUSIV: FLUCHT/MIGRATION TRIFFT BEHINDERUNG
27. Februar 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, BuMF, Online
Welche Rechte, Möglichkeiten und Bedarfe bestehen an der Schnittstelle
von Flucht, Migration und Behinderung? Was ist notwendig, um eine
bedarfs- und bedürfnisorientierte Unterstützung für junge Menschen mit
Behinderung oder einer drohenden Behinderung, die Flucht- oder
Migrationserfahrung haben, sowie für ihre Familien zu gewährleisten?
Weitere Infos und Anmeldung [3]
Austragen [4] | Verwalte dein Abonnement [5]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [6] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [7] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [8] | Datenschutz [9]
Links:
------
[1]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/veranstaltung/kollegiale-…
[2]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/veranstaltung/gefluechtet…
[3] https://b-umf.de/veranstaltungen/flucht-und-behinderung/
[4]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[5] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[6] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[7] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[8] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[9] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/01
Liebe Listenleser*innen,
wir hoffen Sie/ihr sind gut und erholt ins neue Jahr gekommen.
Im ersten Newsletter des Jahres 2026 haben wir wieder viele
interessante Veranstaltungen und Publikationen gesammelt.
Wir wünschen eine spannende Lektüre und ein gutes Jahr 2026.
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Kinder/Jugendliche ]
GRUNDLAGENSCHULUNG FÜR DIE ARBEIT MIT (UN)BEGLEITETEN GEFLÜCHTETEN
KINDERN UND JUGENDLICHEN
19. Januar 2026, 09:30 - 13:00 Uhr, BuMF, Online
Die Schulung richtet sich an angehende Fachkräfte und Fachkräfte, die
neu in die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen eingestiegen sind
oder einsteigen.
Qualifizierung, Austausch und Reflexionen zur eigenen Arbeitshaltung
sind in dem Arbeitsbereich unerlässlich. Die Grundlagenschulung
vermittelt praxisnah jugendhilferechtliche und asyl- und
aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Informationen zu Vormundschaft und
ihrer Rolle im Asylsystem sowie zur Begleitung und Übergangsgestaltung
von und mit jungen volljährigen Geflüchteten. Neben den
Schulungsinhalten wird es Raum für interaktiven Austausch und zur
Reflexion der Herausforderungen und Haltungen im Arbeitsalltag geben.
Das BuMF bietet die Schulung regelmäßig an.
Weitere Infos und Anmeldung [1]
[Gender]
8.FORUM FGM: REKONSTRUKTIVE VERSORGUNG NACH FGM. MÖGLICHKEITEN UND
INTERDISZIPLINÄRE STANDARDS
21. Januar 2026, 14:00 - 15:30 Uhr, Online, SAIDA International
Im Mittelpunkt der Veranstaltung von SAIDA International steht die
Frage, wie eine fachgerechte, multidisziplinär eingebettete Versorgung
von Frauen und Mädchen nach FGM in Deutschland umgesetzt wird.
Weiterlesen und Anmeldung [2]
[Psyche/ Kinder&Jugendliche ]
TRAUMASENSIBILITÄT IN DER BEGEGNUNG MIT JUNGEN MENSCHEN MIT
FLUCHTERFAHRUNG
26.Januar 2026, 09:30 - 13:00 Uhr, Online, BuMF
In diesem dreistündige Online-Seminar vom BuMF werden die Grundlagen
einer traumasensiblen Haltung vermittelt und Orientierung für den Alltag
in Schule, Jugendhilfe, Sozialarbeit oder Ehrenamt geschaffen.
Junge Menschen mit Fluchterfahrung haben belastende oder traumatische
Erfahrungen gemacht - auf der Flucht, im Herkunftsland und auch nach der
Ankunft. Fachkräfte, die mit diesen jungen Menschen arbeiten, begegnen
ihren Geschichten tagtäglich - in Gesprächen, im Verhalten oder manchmal
im Schweigen. Doch wie kann man in solchen Situationen sensibel,
unterstützend und zugleich professionell handeln?
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Psyche/Kinder&Jugendliche]
TOOLBOX ZUM UMGANG MIT HERAUSFORDERNDEN SITUATIONEN
Die Toolbox zum Umgang mit herausfordernden Situationen von refugio
thüringen e.V. ist aus der praktischen Arbeit und dem fachlichen
Austausch des Bereiches für Kinder, Jugendliche und deren Familien des
Psychosozialen Zentrums REFUGIO Thüringen entstanden. Sie richtet sich
an Ersthlfer*innen sowie Fachpersonen in Beratungsstellen, Jugendämter,
der Schulsozialarbeit und ähnlichen Tätigkeitsfeldern.
Die Toolbox bietet:
* Unterstützung für einen sicheren und ressourcenorientierten Umgang
in psychischen Krisensituation
* inklusive grundlegender Handlungsempfehlungen
* Grundlagenwissen zu Trauma und Stress
* leicht anwendbare Übungen und Hinweise
Das Material wird Einrichtungen in Thüringen kostenfrei zur Verfügung
gestellt werden mit dem Ziel Fachpersonal in der psychosozialen
Versorgung zu stärken. Es handelt sich um einen A5-Ordner mit den
Toolbox-Inhalten, die auch digital auf der Seite von refugio thüringen
e.V. (hier) [4]heruntergeladen werden können. Zusätzlich bietet refugio
an, Teams im Umgang mit den Inhalten der Toolbox in einem
Online-Workshop zu schulen.
Ansprechperson:
Hanna Thorwarth
hthorwarth(a)refugio-thueringen.de
0176-11746590
[Gesundheit]
BROSCHÜRE GESUNDHEITSVERSORGUNG FÜR ALLE - RECHTE, UNTERSTÜTZUNG UND
ANLAUFSTELLEN FÜR PATIENT*INNEN
Die Broschüre von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen
Rassismus bietet einen Überblick über das deutsche Gesundheitssystem und
informiert über die wichtigsten Patient*innenrechte. Sie richtet sich an
alle Menschen, die medizinische Unterstützung benötigen - unabhängig von
Herkunf, Aufenthaltsstatus, Behinderung, Alter, sozialer Lage oder
Lebenssituation. Ebenso richtet sie sich an Alle, die Patient*innen
begleiten und unterstützen, ihre Rechte wahrzunehmen. Ziel ist es,
Patient*innen zu stärken, Diskriminierung entgegenzuwirken und Wege
aufzuzeigen, wie Rechte eingefordert werden können.
Zur Infobroschüre [5]
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1] https://b-umf.de/veranstaltungen/grundlagenschulung-jan-2026/
[2]
https://forum-fgm.de/termine/8-forum-fgm-rekonstruktive-versorgung-nach-gen…
[3]
https://vormundschaft.net/fachveranstaltung/unbegleitete-minderjaehrige-gef…
[4] https://www.refugio-thueringen.de/toolbox
[5]
https://stiftung-gegen-rassismus.de/projekte/rassismus-im-gesundheitswesen/…
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2025/41
Liebe Listenleser*innen,
zum Abschluss des Jahres 2025 setzt der heutige Newsletter einen
Schwerpunkt auf das Thema besondere Schutzbedarfe im Rahmen der GEAS
Reform, welche ab Sommer 2026 auch in Deutschland Anwendung finden wird.
Wir möchten diesbezüglich auf verschiedene interessante Veranstaltungen
und Veröffentlichungen hinweisen.
In diesem Newsletter finden Sie zudem das Safe the Date für unseren
Fachtag _Besondere Schutzbedarfe im Asylsystem - Identifizierung und
bedarfsgerechte Versorgung in Sachsen-Anhalt und Thüringen_ der am
22.April 2026 in Erfurt stattfinden wird. Auch hier werden die
Auswirkungen der GEAS Reform auf besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren einen zentralen Stellenwert haben. Nähere Informationen
folgen Anfang 2026 - merken Sie sich das Datum gerne vor.
Wir wünschen eine spannende Lektüre und erholsame Feiertage,
das SENSA-Team
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*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[GEAS/ besondere Schutzbedarfe allgemein ]
FACHTAG GEAS: QUO VADIS EUROPÄISCHES ASYLSYSTEM?!
12. Februar 2025, Würzburg, Diözesan-Caritasverband
Im Jahr 2024 haben sich alle europäischen Staaten auf eine Reform des
Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) geeinigt. Ab 2026 werden die
bestehenden Rechtsverordnungen in nationale Gesetzgebung umgesetzt, was
weitreichende Veränderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht mit sich
bringt.
In diesem Kontext lädt der Diözesan-Caritasverband Fachkräfte aus dem
Bereich Flucht und Migration herzlich zu einem Fachtag ein, der sich
intensiv mit der GEAS-Reform beschäftigt. Der Fachtag bietet einen
umfassenden Überblick über die geplanten Änderungen, vertieft einzelne
Aspekte der Reform und betrachtet die Auswirkungen auf die Praxis der
Sozialarbeit.
Unter anderem ist ein Fachforum zum Thema GEAS und Vulnarabilität
Inhalt des Fachtages.
Programm und Anmeldung [1]
[GEAS/Behinderung]
GEFLÜCHTETE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG IM NEUEN ASYLSYSTEM - AUSWIRKUNGEN
DER GEAS REFORM
19.Februar 2026, 14:00 - 16:00 Uhr, Online, Handicap International
Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) stellt einen
tiefgreifenden Einschnitt in die europäische Asylpolitik dar und hat
erhebliche Auswirkungen auf den praktischen Umgang mit geflüchteten
Menschen. Besonders betroffen sind dabei vulnerable Gruppen wie Menschen
mit Behinderungen, deren spezifische Bedarfe und Rechte im Asylverfahren
sowie in Aufnahme- und Unterbringungskontexten bislang häufig
unzureichend berücksichtigt werden.
Die Fortbildung vermittelt einen fundierten Überblick über die zentralen
Elemente der GEAS-Reform und analysiert deren konkrete Auswirkungen auf
die Arbeit mit geflüchteten Menschen mit Behinderungen.
Weiterlesen und Anmeldung [2]
[GEAS/ Kinder&Jugendliche ]
UNBEGLEITETE MINDERJÄHRIGE GEFLÜCHTETE UND GEAS 2026: EINFÜHRUNG INS
REFORMIERTE ASYL- UND AUFENTHALTSRECHT
25. Februar/ 04. März 2025, 09:30 - 12:30 Uhr, Online, Bundesforum
Vermundschaft und Pflege e.V.
Im Juni 2026 tritt das reformierte Gemeinsame Europäische Asylsystem
(GEAS) in Kraft. Dies bringt auch für den Aufenthalt und das
Asylverfahren von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten erhebliche
Veränderungen. Zudem haben sich die Einreisezahlen und Herkunftsländer
stark verändert und sind die Anerkennungsquoten massiv zurückgegangen.
Unter Berücksichtigung der aktuellen Hauptherkunftsländer von jungen
Geflüchteten werden Ihnen die Grundlagen des Asylverfahrens beim
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erläutert. Wie ist der Ablauf
eines Asylverfahrens? Was bedeutet Flüchtlingsanerkennung, subsidiärer
Schutz und was ist ein nationales Abschiebungsverbot? Was hat sich durch
GEAS verändert? Welche Auswirkungen hat dies auch auf die
vormundschaftliche Vertretung?
Ferner wird der Blick auf alternative Möglichkeiten der
Aufenthaltssicherung nach dem Aufenthaltsgesetz gelenkt, insbesondere
die humanitären Bleiberechte für gut integrierte junge Geflüchtete (§
25a AufenthG), die Aufenthaltserlaubnis zur Ausbildung und die
Ausbildungsduldung. Auch auf die rechtlichen Voraussetzungen des
Familiennachzugs wird eingegangen. Die Rolle und Aufgabe von
Vormund:innen wird erläutert, wobei einzelne Fallkonstellationen in
Gruppenarbeit besprochen werden. Außerdem gibt es Raum für Fragen und
Beispielfälle aus der Praxis!
Die Fortbildung richtet sich schwerpunktmäßig an haupt- und
ehrenamtliche Vormund:innen von unbegleiteten minderjährigen
Geflüchteten, aber auch alle anderen Fachkräfte und Interessierte die
mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung tätig sind, sind
willkommen. Kenntnisse der Grundbegriffe des Aufenthalts- und
Asylrechts, wie "Duldung", "Aufenthaltsgestattung",
"Aufenthaltserlaubnis" sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung für
die Teilnahme.
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
[Besondere Schutzbedarfe allgemein ]
SAVE THE DATE: FACHTAG BESONDERE SCHUTZBEDARFE IM ASYLSYSTEM -
IDENTIFIZIERUNG UND BEDARFSGERECHTE VERSORGUNG IN SACHSEN-ANHALT UND
THÜRINGEN
22.April 2026, 09:30 - 17:00 Uhr, Erfurt
Das Projekt SENSA vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt und Thüringen
organisiert am 22.04.2026 den Fachtag „Besondere Schutzbedarfe im
Asylverfahren - Identifizierung und bedarfsgerechte Versorgung" in
Erfurt. Der Fachtag richtet sich an Akteur:innen aus der sozialen Arbeit
mit geflüchteten Menschen und Fachberatungen, psychosozialen
Organisationen, Migrationsrechtsanwält:innen sowie Politik und
Verwaltung, die sich mit der Aufnahme besonders schutzbedürftiger
geflüchteter Menschen befassen. Zielgruppe sind vorrangig Akteur:innen
aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Zentrale Inhalte des Fachtages sind Inputs, Workshops und eine
Podiumsdiskussion zur Thematik der Identifizierung sowie
bedarfsgerechten Versorgung von Geflüchteten mit besonderen
Schutzbedarfen im Asylverfahren. Die Neuregelungen durch GEAS werden uns
ebenso beschäftigen, wie der konkrete Austausch, was bewährte Praktiken
sind, wo Herausforderungen liegen und was innovative Lösungsansätze sein
können.
Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren umfassen laut der im Zuge der
GEAS-Reform neu aufgelegten EU-Aufnahmerichtlinie (2024/1346) Artikel 24
u.a. (unbegleitete) Minderjährige, Personen mit Behinderung, ältere
Menschen, Schwangere, queere Geflüchtete, Opfer von Menschenhandel oder
Menschen mit schweren psychischen oder körperlichen Erkrankungen. Laut
Aufnahmerichtlinie und Asylverfahrensverordnung kommen diesen
Personengruppen im Zuge des Asylverfahrens, sowie betreffend der
Unterbringung und bedarfsgerechten Versorgung besondere Rechte zu.
Programm und Anmeldeoptionen zum Fachtag folgen Anfang 2026.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin schon einmal vormerken
und in Ihrem Umfeld darauf aufmerksam machen würden.
VERÖFFENTLICHUNGEN
[GEAS/Kinder&Jugendliche]
GEAS - DIE FOLGEN FÜR KINDER
Das GEAS-Anpassungsfolgegesetz zur Umsetzung der EU-Asylreform, Anfang
September im Bundeskabinett [4] beschlossen, stellt einen tiefgreifenden
Einschnitt mit weitreichenden Folgen für Kinder und Jugendliche dar, die
einen erheblichen Teil der Schutzsuchenden ausmachen. Fokus Sozialrecht
hat zu den Folgen der GEAS Reform auf Kinder und Jugendliche eine kurze
Übersicht erstellt sowie Stellungnahmen gesammelt.
Zum Artikel [5]
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1]
https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/termine/detail/fachtag-geas-quo-…
[2]
https://www.hi-deutschland-projekte.de/crossroads/veranstaltung/gefluechtet…
[3]
https://vormundschaft.net/fachveranstaltung/unbegleitete-minderjaehrige-gef…
[4]
https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/bundeskanzleramt/mig…
[5] https://www.fokus-sozialrecht.de/geas-die-folgen-fur-kinder
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/